Jetzt nach dieser Zeit auf Reisen, hatt sich der Blick auf das traveln stark geändert. Wir konnten durch die Höhen und Tiefen dieser Reise wachsen, aber haben auch öfter zurückstecken müssen. Hier möchte ich euch etwas über unsere Erfahrungen berichten.
Zuerst erzähle ich euch davon, wie wir losfuhren…….. nämlich ziemlich rote Brille mäßig. Wir hatten keine Ahnung was die ersten Wochen auf uns zukommen sollte. Die Anfänge schon, haben uns gezeigt was auf uns wartete. So standen wir z.B.: in StraĂźburg in einem (ich nenne es jetzt einmal Ghetto). Wir standen inmitten von alten Autos. Vor uns stand ebenfalls ein Wohnmobil, deswegen fĂĽhlten wir uns hier relativ safe. Wir verbrachten die erste Nacht an einer ziemlich gut befahrenen StraĂźe, und schliefen trotzdem recht gut. Das lag daran das wir echt fertig waren durch die lange Fahrt an dem Tag. Als wir am Morgen dann aufwachten, wollten wir (typisch französisch) frĂĽhstĂĽcken. Mit Croissant und Baguette. Also liefen wir los um einen Bäcker zu finden, und unseren Hunger zu stillen. Wir waren ziemlich lange unterwegs und lieĂźen unser Wohnmobil alleine zurĂĽck (wir fĂĽhlten uns ja relativ safe). Als wir wieder kamen, sind wir von der anderen Seite auf unsere Liberty (unser Wohnmobil) zugelaufen und kamen von vorne. So sahen wir das Wohnmobil, das vor uns stand, und hier traf uns der Schreck….. Das Fahrzeug war aufgebrochen und die Scheiben wurden zertrĂĽmmert. Der Innenraum war verwĂĽstet und sah alles andere als lustig aus. Ich lief voller Angst schnell zu unserer Liberty um zu sehen was geschah…………ohhhh mein Gott, es war alles gut. Sie stand da wie wir sie verlassen hatten. UnberĂĽhrt und jungfräulich. Als der Schreck nachlieĂź, ĂĽberlegten wir was zu tun sei. Wir entschieden uns dazu auf den EigentĂĽmer zu warten, und eventuell zu helfen. Wir warteten den ganzen Tag, doch keine Spur vom Besitzer. An diesem Abend schliefen wir alles andere als ruhig. Jedes Geräusch lies uns aufschrecken. Am nächsten Morgen entschied ich mich zur Weiterfahrt. Der Besitzer des anderen Wohnmobils war immer noch nicht zurĂĽckgekehrt. Das war die Geschichte wie unsere Naivität in Frankreich geblieben ist. Die nächsten Wochen waren nicht weniger aufregend. Seit gespannt……wir waren es nämlich auch.
Regel Nr. 1: Achte darauf, wo du dein Hab und Gut parkst!
Wir alle, suchen nach neuen Möglichkeiten. Nach Chancen im Leben. Jedoch findet man sie nur zu gerne nicht…. das kennen wir alle. Aber was ist, wenn ich euch erzähle, dass wir nur an den falschen Stellen suchen? Als ich heute am Meer spazierte, suchte ich nach Steinen, die ich ĂĽber das Wasser springen lassen konnte. Da fiel mir auf das ich gar nicht zu suchen brauchte, denn ĂĽberall lagen perfekt Steine zum springen lassen (flach, abgerundet, und passen zwischen 2 Finger). Immer wenn ich an einem See, oder Fluss, in meiner geliebten Heimat ThĂĽringen war, lieĂź ich liebend gerne Steine ĂĽber das flache, ruhige Wasser eines See’s springen. Das einzigste was immer fehlte, waren die perfekten Steine…..

