No Poo – 2. Versuch – Haare mit Wasser waschen

No Poo

Nach drei Jahren starte ich nun Anfang Februar 2020 einen neuen no Poo Versuch, also Haare mit Wasser waschen.

Wie gewohnt verlinke ich euch die von mir genutzten Produkte 🙂 über Amazon.

Vorgeschichte

Wie bereits vor ca. 3 Jahren in meinem Blogbeitrag geschrieben, habe ich sämtliche Kosmetikprodukte durch die Geburt meines Kindes hinterfragt. Ich wollte, dass absolut unbedenkliche Stoffe an ihn und an mich herankommen. So veränderte ich in dieser Zeit vieles. Beispielsweise waschen wir uns alle seit dem nur noch mit natürlicher Pflanzenölseife von Alviana, die sehr günstig auch bei Amazon erhältlich ist. Meine Haare wollte ich gern nur noch mit Wasser waschen, weil es mir am natürlichsten erschien. Die Ergebnisse von anderen Frauen überzeugt mich zudem so sehr, dass ich es unbedingt umsetzen wollte.

Erfahrungen

Leider beendete ich das Haare mit Wasser waschen nach vier Monaten. Ich hatte das Gefühl, dass die Haare einfach nicht besser werden. Aber lest doch gern hier meine dazu geschriebenen Beiträge:

Letztlich habe ich meine Haare bis vor kurzem mit der Sonett Kernseife gewaschen. Ebenfalls ein tolles günstiges Produkt und super verträglich für Haare und Kopfhaut. Nachdem mir diese auf unserer Reise ausging, kaufte ich in einer Drogerie eine Kernseife. Diese machte mich völlig unzufrieden. Die Haare fühlten sich nach kurzer Zeit seifig und fettig an.

Rückfall

In Deutschland angekommen kaufte ich mir ein Shampoo. Ich hatte so richtig die Nase voll von all den Mühen. Ehrlicherweise muss ich sagen, das Waschgefühl mit einem Shampoo war echt toll. Viel Schaum und kein Ziepen der Haare. Mit langen Haaren und Kernseife zu waschen ist schon mühevoll. Aber nach dem Waschen waren sie so unglaublich flatterhaft. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.

Mit der Zeit fing aber meine Kopfhaut an wieder so unheimlich zu jucken. Ich hatte es völlig vergessen. Wenn lange Zeit etwas nicht mehr zu fühlen ist, wird es aus dem Bewusstsein verdrängt. Kennt ihr das auch? Das ist mir jetzt schon 2 x passiert – unglaublich.

Haare mit Wasser waschen – Entscheidung

Haare mit Wasser waschen inspiriert mich sehr. Es ist die natürlichste Form des Haarewaschens. Ich sehe bei meinem Kind, dass es funktioniert. Er ist nun 3 Jahre alt und die Haare sind toll. Zwischendurch habe ich sie auch mal mit Kernseife gewaschen, insbesondere wenn sie sehr schmutzig waren.
Mir ist kürzlich wieder jemand begegnet auf YouTube, die nun schon seit 2 Jahren das Haarewaschen ohne Shampoo praktiziert und sie hat ebenfalls tolles Haar. – So stand mein Entschluss fest.

Nichts passiert ohne Grund oder einfach so. Kurz vorher hatte ich mich dazu entschlossen meinem Leben eine Wende zu geben. Ich konzentriere mich intensiv auf das Innere und möchte ein paar Dinge in mir verändern. Dazu später mehr. Erst hinterher wurde mir bewusst, dass weibliche Veränderungen oft auch mit den Haaren gezeigt werden 😅

Justyna Portrait

Schlussfolgerungen der letzten Erfahrungen

Ich glaube, diesmal wird es funktionieren. Die Haare habe ich nun das zweite mal mit Wasser gewaschen. 14 Tage sind vergangen, seit ich mit dem Experiment begonnen habe. Die Haare fühlen sich toll an. Ich freue mich sehr darüber. Beim letzten Versuch vor 3 Jahren war das nicht so.

Ich vermute folgende Ursachen:

  • Haare waren zum Zeitpunkt noch voller Schadstoffe und damit dauert der Prozess des Umstellens sehr viel länger
  • falsche Bürste
  • keine Reinigung der Bürste

Nun reinige ich alle zwei Tage meine Bürste mit etwas Spülmittel und warmen Wasser. Bürste wieder täglich 100 x meine Haare. Ich nutze die Zeit gleich um bewusst bei mir zu sein.

Ich führe diesmal zum Experiment Haarewaschen ohne Shampoo eine Dokumentation auf YouTube. Schaut doch mal vorbei…

5G Antenne neben Spielplatz – Muss das wirklich da hin?

Die Begegnung mit der 5G Antenne

5G Antenne und Mann

Wir kamen in Vigo auf dem Museumsparkplatz an, und suchten gerade unser “Plätzchen” für die Nacht. Es war schon dunkel draußen, und wir konnten/wollten auch nicht mehr viel machen, da die Fahrt sehr anstrengend war. So blieben wir gleich in unserer Liberty (Wohnmobil), und gingen nicht mehr raus. Jedoch bemerkten wir nicht was etwa 20 m neben uns “lauerte”.
Eine Mobile Antenne, auch “SMAG” genannt, stand direkt neben uns. Was damals als militärische Technik eingesetzt wurde, ist heute für Zivil erhältlich. Doch wie gesund ist das wirklich? Auch durch Näheres betrachten, konnten wir nicht ausmachen, ob es sich um die ältere 4G Technik handelte, oder schon eine neuere Antenne des 5G Netzwerkes ist……

Was wirklich so abartig daran ist?

Wir alle haben schon von dem Schlagwort “Elektrosmog” gehört, jedoch sind bei Funktechnik nicht nur die freigesetzten Elektronen ein Risiko, sondern die Funkwellen im Allgemeinen. Es ist unvorstellbar verantwortungslos eine 4G/ 5G Antenne direkt auf einen öffentlichen Parkplatz zu platzieren. Doch was jetzt kommt, übersteigt das ganze, und bringt es auf ein anderes Level. In die Innenstadt sind es gerade einmal 10 min zu Fuß…..aber das war nur ein Teil der schockierenden Wahrheit. Etwa nur 50 m Fußweg entfernt war das hier…..

Ein riesiger Spielplatz für unsere Kleinsten. Er war an diesem Tag noch soo voll, das es aussah wie ein Ameisenhaufen. Wer bitte kommt auf die Idee, direkt neben einen Spielplatz mit ungelogen über 300 Kinderbesuchern am Tag eine solche Technik zu installieren?? Vermutlich eine 5G Antenne direkt am Spielplatz. Sind die verrückt?

Die Spätfolgen sind unbekannt und das Risiko für unsere Kinder somit unvorstellbar. Egal was irgendwelche Studien (bezahlt von den Netzwerkvertreibern) uns erzählen, man hört immer wieder von “Zwischenfällen” mit dieser Technik.

Was denkt ihr darüber? Sollte so eine Technik direkt unter Menschenmassen platziert werden? Oder sogar neben einem Haupttummelplatz für Kinder? Ich persönlich gehe da nicht mit!

Anregung zum Thema 5G Antenne

Es gibt viele Wissenschaftler, die sich mit dem Thema 5g Antennen beschäftigen und die Einführung sehr, sehr kritisch sehen.
Einige Links um mehr zum Thema zu erfahren:
Ich empfehle das Suchen über das Tor Netzwerk und allgemein das Suchen über DuckDuck da die neuen Gesetze stark unsere Suchergebnisse “positiv” filtern… Du findest keine kritischen Informationen mehr über google.com

Weltreise mit Kind im Wohnmobil – 6 Wochen Rückblick

Wie läuft das Leben also mit Kind im Wohnmobil?

Natürlich wie alles im Leben muss man sich verändern und anpassen. Wir freuten uns auf das Reisen im Wohnmobil. Viel Mühe und Arbeit steckten wir in die Umgestaltung und Ausstattung unseres Caravans. Der Innenraum sollte so gemütlich wie möglich gestaltet werden und unseren Anforderungen gerecht werden.

Besonders wichtig war die Anbringung der Solaranlage, welche Marcel übernommen hat. Alles war Neuland. Keine Ahnung von Elektroinstallationen, Batterien, Gas-Heizungsanlagen und vielem mehr. Zu all den Themen hat er sich Fachwissen angeeignet. Wie beeindruckend. Wir wussten insgesamt nicht wirklich viel zum Leben im Wohnmobil. Aber wer will, der bekommt es auch hin. Natürlich hatten wir hier und da auch Unterstützung, beispielsweise bei der Verkabelung der Solaranlage.

Alles war also soweit vorbereitet. Eine Woche vor Abreise (28.12.2018) machte Marcel den letzten Check zur Funktionstüchtigkeit aller technischen Geräte, wie Heizung, Wasserpumpe, Boiler etc. Schockierenderweise stellten wir fest, dass der Boiler defekt war. Irgendein elektronischen Problem. Zwischen 300 € gebraucht und 600 € neu hätte uns das Ganze gekostet. Statt Frust zu schieben, entschieden wir uns, uns damit abzufinden. Wir wollten schließlich ins Warme und irgendeine Möglichkeit hätte sich schon gefunden. Wahrscheinlich wären wir bei 40°C Außentemperatur froh über eine kühle Dusche. Anfangs wollten wir uns einfach mit Waschlappen waschen und ab und zu hätten wir uns eine Dusche im Motel oder Campingplatz gegönnt. Unser Kind passt noch in eine kleine viereckige Waschschüssel, so dass wenigstens er ab und zu mal baden konnte :-). In Barcelona, also nach 3 Wochen, ging der Boiler wieder und wir hatten ab sofort eine warme Dusche im Wohnmobil. Ihr könnt euch nicht vorstellen was für ein Luxus das plötzlich war. Wir vermissten vorher nichts, aber als die Dusche ging, war das unbeschreiblich schön.

Ungefähr zwei Wochen reisten wir durch Frankreich, bis uns die Kälte nervte und wir genug von Frankreich hatten. Eine Woche davon allein verbrachten wir in Straßburg. Solch eine faszinierende und funkelnde Stadt.

Über die Pyrenäen rüber sahen wir nochmal den Winter ein letztes mal in vollem Umfang. Eisiger Wind, Schnee und gefrorene Landschaft. Es war wirklich so schön.

Am späten Nachmittag dann, kamen wir in Spanien, in Ventallò an. Blöderweise mussten wir erstmal zu einem Caravan Shop, da es uns die Dachluke im Alkhoven abgerissen hat. Irgendwie hab ich wohl vergessen sie zu schließen. Wir mussten durch heftige Windböen durch, bei den wir gefiebert haben, dass es uns nicht umwirft. Plötzlich gabs einen Knall und im Dach war ein Loch… Ein neues Dachfenster hat uns 170,- € gekostet. Sehr schmerzhaft!

Aber der Ort an dem wir dann übernachteten, Sant Marti d’Empúries, entschädigte uns und wir werden ihn so schnell nicht vergessen! Es war so wunderschön, direkt am Meer, einsam und doch so romantisch. Überzeugt euch selbst…

CollageMaker_20190226_224534929[1]
20190109_112816[1]
20190109_111556_HDR[1]

Nach drei Tagen zog es Marcel nach Barcelona. Das war fast wie ein Kulturschock. Eine absolute Metropole. Dennoch auch hier konnten wir mehrere Tage direkt am Meer stehen.

20190111_175013[1]
20190111_213055[1]

Das Leben im Wohnmobil gefällt uns immer besser. Wir mussten uns erst einspielen und es galt Hürden zu überwinden. Ich musste mich sehr in Geduld und Rücksichtnahme üben. Ständig stand mir irgendwer oder irgendwas im Weg. Ach war das nervig… Nun ja das klappt mittlerweile ziemlich gut. Ebenso schwierig war es die verstauten Sachen zu finden, die gerade gebraucht wurden. Unvorstellbar, dass man in einem so kleinen Wohnmobil suchen muss. Aber dadurch, dass die Schränke vollgepackt werden müssen, damit überhaupt alles Nötige mitkonnte, müssen sie auch entsprechend wieder ausgeräumt werden um an Dinge zu gelangen, die sich bis hinten befinden. Eben mal schnell was kochen und wie gewohnt nach Gewürzen und anderem Zubehör zu greifen, funktioniert nicht, ohne dass dir beispielsweise deine Zwiebeln anbrennen. Auch dies kostete etwas nerven, bis wir uns angepasst haben. Auf einem Gasherd geht auch alles schneller, als zu Hause auf dem Elektroherd. Damit meine ich: die Zwiebeln verbrennen schneller 🙂

Insgesamt aber fühlen wir uns sehr wohl im Wohnmobil. Es findet sich relativ schnell eine ähnliche Struktur wie zu Hause. Bloß wachst du aber alle paar Tage an einem neuen Ort auf und kannst die Umgebung bestaunen und genießen. Was wir auch tun. Manchmal ist es schon verwunderlich, wie schnell man sich an Situationen gewöhnt: einzuschlafen im Großstadtlärm direkt an der Hauptstraße oder unter Vollbeleuchtung der Straßenlaternen (nicht mit dem Energiesparwahn in Deutschland vergleichbar ;-)). Manchmal konnten wir nur gar schlecht einschlafen, wenn wir beispielsweise direkt am Meer standen und es stürmte. Im Wohnmobil merkten wir jede Windböe und machten uns große Sorgen um Dachfenster oder Solaranlage.

Als wir uns mit der Weltreise beschäftigten, wollten wir diese vor allem auch nutzen um uns weiterzuentwickeln, um zu uns selbst zu kommen. Wir wussten auch, dass wir vor Problemen nicht weglaufen konnten. Dennoch erleben wir die Konfrontation noch intensiver als gedacht. Wir müssen uns mit uns selbst auseinandersetzen und uns verändern. Vorausgesetzt man möchte seine Wünsche und Ziele erreichen. Dies ist ein hartes Stück Arbeit. Streitereien begleiteten uns eine Zeitlang, trotz gemeinsamer Träume.

20190226_225902~2[1]

Neo, unser Sohn hat sich ganz gut mit der Reisesituation angefreundet. Noch zu Hause machten wir uns darüber ziemlich viele Sorgen, da er maximal ca. 1 Stunde am Stück Autofahren konnte/ wollte. Wie sollte das erst auf Reisen werden? Aber es kam anders, als wir dachten. Anfänglich nutzen wir auch Mittagsschlafzeiten und animierten ihn mit gemeinsamen singen. Wenn er uns signalisierte, dass es absolut nicht mehr geht, legten wir den Fahrstopp ein. Mit den Tagen und Wochen reisten wir immer kürzer und langsamer. Wir bleiben meist mehrere Tage an einem Ort, bis es weiter geht. In den ersten paar Tagen, als sich alles noch einspielen musste, merkten wir, wie sehr Neo jetzt Aufmerksamkeit brauchte und sie auch einforderte. Als wir am Stellplatz ankamen, waren wir beide beschäftigt. Einer mit Essen machen und der Andere bereitete das Wohnmobil vor. Neo zeigte hier deutlich, dass dies so nicht funktioniert! Schließlich mussten wir auch lernen und uns auf unser Kind, wie auch auf alles andere einzustellen. Mittlerweile klappt alles ziemlich gut. Neo genießt die viele Zeit draußen in der Natur und am Strand. Mehrmals die Woche werden Spielplätze anvisiert und ausgetestet. Was hier in Spanien auch problemlos möglich ist, da hier in jedem noch so kleinen Ort mindestens ein toller Spielplatz zu finden ist. Auch an den Stränden finden sich alle paar Meter Spielplätze. So etwas sind wir von Deutschland nicht gewöhnt.

CollageMaker_20190226_230614528[1]

Alles in Allem sind wir sehr glücklich im Wohnmobil zu reisen und zu leben. Wir kommen immer besser zurecht und genießen die Vorzüge. Es gab Einiges was wir auch schmerzlich lernen mussten, beispielsweise das Kontrollieren vor dem losfahren: Fenster schließen, alles einräumen damit wir nichts überfahren oder verlieren und langsames/ bedachtes Fahren. Schlimmstenfalls verschiebt sich etwas oder reißt auseinander. Das ist nicht wie fahren mit einem Auto!

Aktuell aber wünschen wir uns, so lange wie möglich weiter zu reisen und die Welt zu entdecken.

Im nächsten Artikel erzählen wir euch noch mehr Details zum Wohnmobilleben, insbesondere was die Wasserver- und entsorgung angeht.

1 Jahr Experiment: Haarewaschen ohne Shampoo

Frau die sich durch die Haare mit den Händen fährt

Nach fast 1 Jahr experimentieren mit dem Haarewaschen ohne Shampoo ziehe ich ein Resümee.

Vorneweg: Nach 3 Monate beendete ich das Waschen nur mit Wasser. Danach probierte ich andere Methoden. Aber hierzu später mehr…

Es war eine aufregende und intensive Zeit, sei vorneweg zu erwähnen. Nun zu meiner Erfahrung mit dem Haarewaschen ohne Shampoo. Anfangs fühlten sich die Haare wirklich gut an. Sie hatten immer wieder einen natürlichen Glanz, nicht fettig! Auch fühlten sie sich insgesamt kräftiger an. Wie in meinem Artikel geschrieben bürstete ich meine Haare nun morgens und abends 100 mal. Dies war zwischendurch ganz schön nervig. Manchmal sollte es schnell gehen und dann jedesmal noch das Bürsten. Aber nun gut. In der Mehrheit machte ich es so.

Der Knackpunkt war letztendlich ein Schwimmbadbesuch bei dem meine Haare nass wurden. Das sorgte dafür, dass sich die Haare nach dem anschließenden duschen wieder fettig anfühlten und auch so aussahen. Ich war genervt. Die Wochen zuvor waren echt anstrengend. Die Umstellung setzte viel Geduld und Durchhaltevermögen voraus. Denn nach der anfänglichen Euphorie stellte ich fest, dass der Umstellungsprozess noch nicht abgeschlossen war. Immer frisch nach dem waschen waren die Haare toll. Bereits am zweiten Tag fühlten sie sich schon nicht mehr so gut an, besonders am Ansatz. Am dritten Tag waren sie fettig und ich hätte am liebsten wieder gewaschen. Komischerweise änderte sich das ab dem vierten Tag. Von da an sahen die Haare immer besser aus. Aber sie fühlten sich nicht optimal an. Schwerer und fettiger als sonst. Nach insgesamt 14 Tagen wusch ich wieder. Erneut begann der beschriebene Ablauf. 3 Monate und ich verlor den Elan weiter durchzuhalten.

Ich bin überzeugt davon, dass die Kopfhaut sich irgendwann wieder anpassen kann. Kinder machen es vor. Da reicht Wasser in den meisten Fällen und nichts fühlt sich fettig an. Für mich war aber an dieser Stelle erstmal Schluss. Ich hatte keine Lust mehr!

Nach dem ich die Haare mit Shampoo gewaschen habe, hatte ich ein tolles Kopfgefühl. Die Haare fühlten sich leicht an und sehr sauber. Gleichzeitig waren sie aber auch sehr fein und fizzelig. Es war noch nicht das Optimum. Mein Mann brachte mir Marokkanische Wascherde zum testen mit. Auch die begeisterte mich anfänglich und so nutzte ich sie über Monate hinweg. Doch auch diese musste letztlich weichen. Zum Ende hin fühlten die Haare sich wieder unschön an. Als ob Haarsprayreste seit Tagen in den Haaren sind und immer wieder ausgebürstet worden. Irgendwie strohig und unkämmbar. Aktuell wasche ich mit Kernseife. Hierzu kann ich noch kein Urteil abgeben.

Ob ich irgendwann einen neuen Versuch wagen werde, weiß ich noch nicht. Spannend ist es trotzdem, da es ja unzählige positive Erfahrungsberichte hierzu gibt. Diejenigen, die die Überbrückungsphase geschafft haben, sind unglaublich begeistert vom Haargefühl.

Mich würden eure Erfahrungen zu dem Thema brennend interessieren. Gerne könnt ihr mir etwas in die Kommentare schreiben.

P.S. Wenn du dich dafür interessierst, wie mein Experiment begonnen hat, dann schau mal hier: https://diereiseritter.com/no-poo/