Frei stehen mit dem Wohnmobil

frei stehen mit dem Wohnmobil

Frei stehen & frei fühlen

Heute sitze ich hier, stehen frei direkt am See und schreibe aber in der Dunkelheit. Hier ist es absolut ruhig. Ich höre die Grillen zirpen. Vögel, weit entfernt paar Hunde leise bellen. Ab und zu ein Fisch der übers Wasser hüpft. Und es ist gar nicht so dunkel. Der Mond ist recht hell.
So einsam könnte man sagen stehe ich am liebsten – ganz frei und am liebsten allein. Irgendwann verziehe ich mich dann doch rein. Es ist nun recht kalt am See. Fast sehnsüchtig schaue ich zum Fenster und entscheide mich, doch nochmal raus zu gehen. Der Sternenhimmel ist viel deutlicher zu sehen. Keine Lichter die stören.
Morgens dann ganz frei und unbekümmert Kaffee am See trinken. Herrlich. So fühlt sich Leben an. Niemand der sich an irgendetwas stören könnte.

Frei stehen – eher selten

Es kommt einfach seltener vor, dass man so ganz frei irgendwo, wo es einem gefällt, schlafen kann. Viele wunderschönen Orte unterliegen Gesetzen, die dass Übernachten verbieten.
Daher genieße ich solche Möglichkeiten um so mehr. Nur die Natur, das Wohnmobil und wir. Kein Mensch weit und breit. Als wir im Winter unsere Reise begonnen haben, standen wir des öfteren ganz allein an einem tollen Platz. Aber nun sieht es ganz anders aus. Viele Stellplätze sind zahlreich besucht von Wohnmobilreisenden. Auch das ist wirklich ein tolles Erlebnis in diese Welt der Camper einzutauchen, wie ich schon in meinem Artikel über die Campergemeinde geschrieben habe.

Sehnsucht nach freiem Stehen

freies Stehen mit dem Wohnmobil

Und trotzdem sehne ich mich immer wieder nach solchen Plätzen. Ich verbringe meine Zeit leidenschaftlich gerne draußen in der Natur. Besonders liebe ich auch Gelegenheiten draußen zu essen. Zu Reisen mit dem Wohnmobil bietet alles was man braucht. Irgendwie vermittelt die Natur solch ein glückseliges Gefühl. Fast unbeschreiblich. Der Mensch ist mit der Natur verbunden und daher sehnen sich viele Menschen danach, wieder mehr Verbundenheit zu erfahren. Besonders in unserer Zeit. Der Naturkontakt kommt insgesamt viel zu kurz. Vielleicht auch daher meine Sehnsucht nach der Welt.
Es fühlt sich aber auch nach Freiheit an. Als ob die Welt mir gehören würde. Besonders wenn wir so mit unserem Wohnmobil stehen können. Ich glaube Naturkontakt erdet uns auch.


P.S. Eines vermissen wir vor lauter Natur aber doch noch… einen Backofen. Hmmm da läuft uns allen gleich das Wasser im Mund zusammen. Wir lieben überbackenes. Daher werden wir nun auf die Suche nach einem Backofen gehen.

Mobiles Internet in Spanien – Die beste Lösung für 2019

In diesem Beitrag erfährst du welche die beste Lösung für mobiles Internet in Spanien 2019 ist. Wie alle Wohnmobilreisenden, Digitale Nomaden oder Perpetual Traveler, sind auch wir auf viel mobiles Internet angewiesen. Daher suchen wir nach den größten Datentarifen, die zur Verfügung stehen.

1. Prepaid oder Vertrag

Für uns kommen nur Prepaid Karten für mobiles Internet in Spanien aber auch anderswo in Frage. Verträge binden uns zu sehr. Wir wollen frei und unabhängig sein. Reisen, wann und wohin wir wollen. Bisher haben wir ehrlich gesagt auch keinen Vertrag mit top Konditionen zum Reisen gefunden. Es sei denn man ist bereit tief in die Tasche zu greifen. So stützen wir uns auf die unzähligen Empfehlungen, sich in jedem Land Prepaid Karten zu holen. Außerhalb Deutschlands ist mobiles Internet mit viel Gigabyte auch nicht rar. Nur in Deutschland scheint mobiles Internet etwas sehr begrenztes zu sein.

2. Wofür wird das mobile Internet benötigt?

Unterwegs wird andauernd Internet gebraucht. Solange ein fester Wohnsitz vorherrscht, wird die Datenmenge, die für gewöhnliches surfen benötigt wird, völlig unterschätzt. Wer weiß schon, wieviel Gigabyte man im Monat verbraucht? Wir wussten es nicht! Ihr?
Rund 150 GB jeden Monat! Wofür gehen diese Daten drauf?

  • Kommunikation mit Messangern, wie WhatsApp
  • Videotelefonie in die Heimat
  • Surfen im Internet: etwas nachlesen, recherchieren,
  • Arbeiten (Online), z.B. Website gestalten, Beiträge schreiben
  • Updates Laptop, Handys
  • YouTube, Streaming von Filmen, Musik hören
  • Google Maps

So kommt einiges zusammen. Besonders das streamen, YouTube und Musik hören sind die Hauptfresser. Kein Angebot für mobiles Internet in Spanien deckt solche Datenmengen ab. Wir kennen jedenfalls keine. Falls aber ihr irgendwelche neuen Informationen habt, so schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

3. Mobiles Internet in Spanien

Wir nutzen hierzu eine Kombination von zwei verschiedenen Anbietern für mobiles Internet in Spanien.

Mobiles Internet SpanienDatenmenge und Kosten
Simyo Spanien35 GB für 28,- €

Zubuchbar:
Chat Pass 300 MB für 0,99 €(WhatsApp, Facebook Messanger)

Social Pass 4 GB für 1,99 € (Facebook, Instagram, twitter, snapchat)
vodafone yu5 GB + 10 GB (aktuell 2019) gratis für 10 €

Unbedingt Zubuchen:
Video Pass 8,- € (YouTube, vimeo, netflix, Amazon Video, usw.)

Weitere zubuchbare Optionen:
Chat Pass 2,- € (WhatsApp, Telegram, usw.)
Maps Pass 3,- € (Google Maps, etc.)
Social Pass 3,- € (Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest, u.v.m.)
Music Pass 3,- € (soundcloud, Apple Music, Spotify, usw.)

Wir kombinieren also 35 GB Simyo für 28,- € ohne die Pässe, weil sie nicht so gut funktionieren und limitiert sind. Die Abrechnung der WhatsApp Nutzung läuft über die Daten. Irgendwelche Einstellung an der Proxy bzw. AntiViren und VPN Dienste müssen ausgeschaltet werden, damit es richtig funktionieren kann. Trotz Änderung der Einstellung, geht es trotzdem nicht. Also aktuell unbrauchbar.

Umso besser funktioniert dann das mobile Internet in Spanien mit den Pässen von vodafone yu. Anfangs erhielt man die gesamten Pässe, zwar mit weniger verfügbaren Apps, dafür für monatlich 5,- €. Nun kostet jeder einzelne Pass etwas. Wir nutzen den video, social und chat Pass für insgesamt 13,- € + 10,- € Aufladung der Karte (notwendig).

4. Zusammenfassung Datenkarten in Spanien

Insgesamt zahlen wir also 51,- € für die mobilen Daten in Spanien. Dafür ist aber der gesamte Monat gut abgedeckt. Solltet ihr noch mehr mobile Daten benötigen, müsst ihr tiefer in die Tasche greifen.

Die einzige Schwierigkeit ist, dass ständig daran gedacht werden muss, welche Karte verwendet wird. Ständig muss demnach das Netz gewechselt werden.
Wir haben einen mobilen Router in dem die simyo Karte steckt und die vodafone Karte steckt in einem Handy. Anstrengend ist, dass immer wieder der Hotspot angemacht werden muss, damit der andere dann auch auf die Karte zugreifen kann.


Quelle Bild:
Bild von mohamed Hassan auf Pixabay


Vielleicht hast du ja Lust weiter bei uns zu stöbern – schau doch mal ins Menü 🙂

Muss das wirklich da hin?

Die Begegnung

Wir kamen in Vigo auf dem Museumsparkplatz an, und suchten gerade unser “Plätzchen” für die Nacht. Es war schon dunkel draußen, und wir konnten/wollten auch nicht mehr viel machen, da die Fahrt sehr anstrengend war. So blieben wit gleich in unserer Liberty (Wohnmobil), und gingen nicht mehr raus. Jedoch bemerkten wir nicht was etwa 20 m neben uns “lauerte”.
Eine Mobile Antenne auch “SMAG” genannt stand direkt neben uns. Was damals als Militärische Technik eingesetzt wurde, ist heute für Zivil erhältlich. Doch wie gesund ist das wirklich? Auch durch Näheres betrachten, konnten wir nicht ausmachen ob es sich um die ältere 4G Technik handelte, oder schon eine Neuere Antenne des 5G Netzwerkes ist……

Was wirklich so abartig daran ist?

Wir alle haben schon von dem Schlagwort “Elektrosmog” gehört, jedoch sind bei Funktechnik nicht nur die freigesetzten Elektronen ein Risiko, sondern die Funkwellen im Allgemeinen. Es ist unvorstellbar Verantwortungslos eine Antenne direkt auf einen öffentlichen Parkplatz zu platzieren. Doch was jetzt kommt übersteigt das ganze, und bringt es auf ein anderes Level. In die Innenstadt sind es gerade einmal 10 min zu Fuß…..aber das war nur ein Teil der schockierenden Warheit. Etwa nur 50 m Fußweg entfernt war das hier…..

Ein Riesiger Spielplatz für unsere Kleinsten. Er war an diesem Tag noch soo voll, das es aussah wie ein Ameisenhaufen. Wer bitte kommt auf die Idee, direkt neben einen Spielplatz mit ungelogen über 300 Kinderbesuchern am Tag eine solche Technik zu installieren??

Die Spätfolgen sind unbekannt und das Risiko für unsere Kinder somit unvorstellbar. Egal was irgendwelche Studien (bezahlt von den Netzwerkvertreibern) uns erzählen, man hört immer wieder von “Zwischenfällen” mit dieser Technik.

Was denkt ihr darüber? Sollte so eine Technik direkt unter Menschenmassen platziert werden? Oder sogar neben einem Haupttummelplatz für Kinder? Ich persönlich gehe da nicht mit!

“Trocken” werden im Wohnmobil

Unsere Geschichte zur Reinlichkeitserziehung

In den letzten Wochen starteten wir das endgültige Trockenwerden mit Neo. Es gab gute Anzeichen, das der Zeitpunkt nun der Richtige sei. Eigentlich benutzen wir nur noch für die Nacht windeln. Frühs dann aber war die Windel in letzter Zeit immer öfter trocken. Wenn ich dann schnell genug aufgestanden bin, blieb dies auch so, da Neo die Toilette aufsuchte. Ich bereitete mich schon vor Abfahrt darauf vor, indem ich einen Wasserundurchlässigen Matratzenschutz besorgte und diesen auch anbrachte.

Wie fing das “Trocken”werden an
Mit etwa 9/10 Monaten besorgten wir das Töpchen und fingen an ihn immer wieder darauf zu setzen. Das klappte immer besser. Ich beschäftigte mich mit dem Thema des “Abhaltens” bei Babys. Hierzu gibts unzählige Fallberichte und Fachartikel. Aber als Neo geboren wurde, war mir das einfach noch zu viel. Dennoch wollte ich umbedingt, dass er so wenig Windeln wie nur möglich trägt.

Was spricht gegen Windeln
Die Haut kann dadurch nicht richtig atmen. Den ganzen Tag eine Art Plastik drum zu haben würde uns auch nicht gefallen. Babys haben aber keine andere Wahl. Sie müssen damit klarkommen. Ich dachte daran, wie ich mich fühlen würde. Schon mit Binden wenige Tage im Monat auszukommen, stresst mich ehrlichgesagt. Ich kenne einige Fälle von Windeldermatitis. Oh Gott – sowas wollte ich auf keinen Fall. Ich wechselte so oft es ging die Windel. Informierte mich zum Thema. Nahm nur noch Feuchttücher, die keine bedenklichen Substanzen enthielten und wusch so oft wie möglich nur mit Wasser. Besonders nach dem großen Geschäft. Anfangs kostete es etwas Überwindung und dann war es ok. Ich sah die Erfolge 🙂 Ich stellte fest, dass manche Windeln unheimlich chemisch stinken. Selbst angebliche Bio-Windeln. Das ging für mich gar nicht. So etwas an dieses zarte Popöchen über längere Zeit dran zu machen, war ein furchtbarer Gedanke. Die ganze Chemie, die er dadurch aufnehmen würde – einfach schrecklich. Es erinnerte mich an stark nach Chemie riechende Schuhe – die ziehe ich auch nicht an. Schließlich fand ich Moltex-Windeln, die wirklich nicht chemisch rochen und ökologisch hergestellt werden. Auch besorgte ich mir Stoffwindeln. Eine gute Alternative, aber nicht das Wahre.

Zu Hause – unten ohne
Mit der Einführung vom Töpchen, stellte ich fest, dass ich immer wieder mal die Signale meines Kindes deuten konnte oder eine Art Instinkt wahrnahm. Ich wusste plötzlich: Jetzt muss er Pipi machen. Dies war sehr häufig dann auch der Fall. Wenn ich aber kochte, Haushalt machte oder auf andere Weise abgelenkt war, so nahm ich gar nichts wahr und das Pipi ging in die Hose. Als es wärmer wurde blieb Neo einfach nackig unten rum. Ich störrte mich nicht daran, wenn das Pipi irgendwo auf unserem Laminat landete. Wozu gab es Lappen und Wasser :-). Ich erhoffte mir, dass er durch die Wahrnehmung davon mit der Zeit trocken werden würde.

Das große Geschäft
Das große Geschäft wurde recht schnell zu einer reinen Töpchensache. Es war relativ einfach genau zu sehen, wann Neo musste. So dass er mit 1 Jahr sein großes Geschäft nur noch ins Töpchen machte. Ganz selten kam es anders. Wir zelebrierten dies auch immer mit Buch lesen auf dem Töpchen. Das spielte sich ziemlich gut ein. Irgendwann ging ohne Buch gar nichts mehr auf dem Töpchen 🙂 So auch bis heute 🙂

Enttäuschung
Mit dem Pipi wollte und wollte es einfach nicht klappen. Ich hatte anfangs viel Geduld. Doch es wollte sich einfach nicht durchsetzen. Mit 2 Jahren gab es Tage, an denen die Hosen trocken waren und dann Tage an denen ich 5-7 Hosen wechselte. So lange wir noch in einer Wohnung lebten, störrte es mich gar nicht so sehr. Schließlich konnte man waschen. Ab und zu aber ging es auf die Couch. Das war immer sehr ärgerlich. Mit viel Aufwand habe ich das Pipi abgewaschen. Schließlich sollte kein Geruch zurückbleiben…

Weltreise-Start
Unser Wohnmobil-Abenteuer begann. Neo war genau 2 Jahre alt, als wir starteten. Wir hatten also auch im Wohnmobil den eben beschriebenen Wechsel zwischen trockenen und “nassen” Tagen. Im Wohnmobil war das allerdings nicht mehr schön und konnte nicht einfach abgehakt werden. Wir können nicht ständig waschen. Aber nicht nur die Hosen, die immer wieder nass wurden. Auch hier erwischte es immer wieder die Couch. Das ist hier besonders ärgerlich. Wir versuchten immer eine wasserdichte Unterlage drunterzulegen. Aber natürlich geht es auch mal daneben.
Eine Windel zu nutzen, widersprach dem trocken werden. Ich wusste wir würden zurückfallen. Er musste auch merken, dass es uns ärgert.

Mit den Wochen wurde es aber immer besser. Neo kontrolliert es von Tag zu Tag immer mehr und findet Spaß daran, Pipi auf die Toilette oder draußen zu machen. Im Strahl zu pinkeln ist scheinbar witzig. Er möchte sich aber auch hierbei vorwärts entwickeln und vieles alleine machen. So hatten wir jetzt auch paar mal die Situation, dass er mitten in der Öffentlichkeit, z.b. auf dem Marktplatz einfach seine Hose runterzieht und Pipi machen möchte 🙂 In letzter Sekunde kann ich ihn dann noch zur Seite nehmen.

Pipi Geruch im Wohnmobil
Nun starteten wir also das nächtliche Trockenwerden. Zwei Tage ging es gut und dann war es passiert. Ich nahm wieder die Windel und hatte mir fest vorgenommen frühs schnell aufzustehen bzw. die Wandel direkt abzunehmen und zur Toilette zu gehen. Irgendwie klappte es nicht. Die Windeln waren wieder nass. Nach 1 Woche Pause und paar trockenen Windeln startete ich einen neuen Versuch. Einmal in der Nacht bin ich in den ersten drei Tagen mit ihm aufgestanden – aus Angst. Am dritten Tag, war ich frühs nicht schnell genug – da war es passiert. Am vierten Tag dachte ich mir, dass er ja vorher auch morgens eine trockene Windel hatte, ohne nächtliches aufstehen. Hauptsache ich war schnell genug. Ich hatte bedenken, eine verkehrte Routine für uns zu starten. Wer will schon mitten in der Nacht aufstehen und aufs Klo gehen. Doch ging es wieder schief. Zwei Tage nacheinander hatte ich also Pipi im Bett. Und ich sage euch, – was für ein Aufwand ohne Waschmaschine…

Alles gewechselt – doch der Geruch aus der alten Wäsche lag in der Luft. Waschtag mit einem Berg voll Wäsche stand also an…
Es bleibt also beim nächtlichen aufstehen 🙂

Aller Anfang ist schwer. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg.


Hier ein Affiliate-Link für die Moltex Windeln. Wenn ihr hierrüber bestellt, erhalten wir auch wenige Prozent davon. Danke für eure Unterstützung 😉
Diese Windeln waren für uns wirklich der Oberhammer. Ich bin sogar in andere Städte gefahren, um sie zu besorgen. Daher empfehle ich diese hier aus reiner Überzeugung!

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Nässe-Bett-Schutz
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Wenn du dich zum Thema natürliche Entwicklung interessierst, empfehle ich dir meine Beitragsserie: Apell an die Natürlichkeit. Hier findest du zahlreiche Informationen, unter anderem warum ich keine Windeln empfehle, das tragen im Tragetuch besser ist und wie verdreht die Einstellung zum Stillen ist.

Erfahrungen nach 8 Monaten auf Reisen “Regel Nr. 1”

Jetzt nach dieser Zeit auf Reisen, hatt sich der Blick auf das traveln stark geändert. Wir konnten durch die Höhen und Tiefen dieser Reise wachsen, aber haben auch öfter zurückstecken müssen. Hier möchte ich euch etwas über unsere Erfahrungen berichten.

Zuerst erzähle ich euch davon, wie wir losfuhren…….. nämlich ziemlich rote Brille mäßig. Wir hatten keine Ahnung was die ersten Wochen auf uns zukommen sollte. Die Anfänge schon, haben uns gezeigt was auf uns wartete. So standen wir z.B.: in Straßburg in einem (ich nenne es jetzt einmal Ghetto). Wir standen inmitten von alten Autos. Vor uns stand ebenfalls ein Wohnmobil, deswegen fühlten wir uns hier relativ safe. Wir verbrachten die erste Nacht an einer ziemlich gut befahrenen Straße, und schliefen trozdem recht gut. Das lag daran das wir echt fertig waren durch die lange Fahrt an dem Tag. Als wir am Morgen dann aufwachten, wollten wir (typisch französisch) frühstücken. Mit Croissant und Baguette. Also liefen wir los um einen Bäcker zu finden, und unseren Hunger zu stillen. Wir waren ziemlich lange unterwegs und ließen unser Wohnmobil alleine zurück (wir fühlten uns ja relativ safe). Als wir wieder kamen, sind wir von der anderen Seite auf unsere Liberty (unser Wohnmobil) zugelaufen und kamen von vorne. So sahen wir das Wohnmobil das vor uns stand, und hier traf uns der Schreck…..das Fahrzeug war aufgebrochen und die Scheiben wurden zertrümmert. Der Innenraum war verwüstet und sah alles andere als lustig aus. Ich lief voller Angst schnell zu unserer Liberty um zu sehen was geschah…………ohhhh mein Gott, es war alles gut. Sie stand da wie wir sie verlassen hatten. Unberührt und jungfräulich. Als der Schreck nachließ, überlegten wir was zu tun sei. Wir entschieden uns dazu auf den Eigentümer zu warten, und eventuell zu helfen. Wir warteten den ganzen Tag, doch keine Spur vom Besitzer. An diesem Abend schliefen wir alles andere als ruhig. Jedes Geräusch lies uns aufschrecken. Am nächsten Morgen entschied ich mich zur Weiterfahrt. Der Besitzer des anderen Wohnmobils war immer noch nicht zurückgekehrt. Das war die Geschichte wie unsere Naivität in Frankreich geblieben ist. Die nächsten Wochen waren nicht weniger aufregend. Seit gespannt……wir waren es nämlich auch.

Regel Nr. 1: Achte darauf, wo du dein Hab und Gut parkst!

Systemaussteiger

Systemaussteiger

Das streben wir zumindest an

By Justyna Ritter

Worum geht es also bei DieReiseRitter.com?

Wir sind eine kleine Familie – Justyna, Marcel & Neo. Gemeinsam reisen wir im Wohnmobil durch die Welt. Zunächst einmal durch Europa. Etwas später werden wir sicherlich auch den europäischen Kontinet verlassen. Im Teil “Über uns” könnt ihr gerne noch mehr zu uns erfahren.

Auf unserer Website wird es allerhand Themen geben. Alles was uns so bewegt und uns prägt. Beginnend mit Themen aus unserer Reisevorbereritung, über Finanzierung, Wohnmobilausbau und diverse Reperaturen, hin zu Reisethemen sowie Themen, die unser Leben stark prägen. Hierzu gehören beispielsweise freises Lernen, Systemausstieg, Entwicklung der Gesellschaft, Wandel der Natürlichkeit, “Langzeit”-Stillen, Systemkritische Themen, Impfungen, Alternatives Leben, Alternative Medizin & Heilkräuter, Geheimnisse der Natur, Verborgenes Wissen, und soooo vieles mehr. Wir möchten einfach unser Leben mit euch teilen und Anregung zum nachdenken sowie recherchieren geben. Es gibt so vieles was hinterfragt und überdacht werden sollte.

Warum sehen wir uns als Systemaussteiger bzw. streben dies an?

Das “Standard”Leben, wo beide Partner 40 h arbeiten müssen, das Kind ab dem ersten Lebensjahr den Kindergarten besucht, die Familienzeit auf wenige Abendstunden und Wochenenden reduziert ist und das Leben fremdgesteuert – widerstrebt uns völlig. Wir sind auf diesem Planeten um zu leben und nicht nur um zu arbeiten. Geld verdienen ist die eine Sache, aber dies zum Hauptlebensmittelpunkt zu erklären, ist wirklich frustrierend. Wir lernen von den älteren Generationen und die meisten davon sind unzufrieden oder krank. Warum müssen wir in ihre Fußstapfen treten? Warum sollten wir?
Es ist Zeit umzudenken und neue Wege zu gehen. Es ist ein monotones Leben, auf welches wir keine Lust haben. Wir wollen das Leben erleben, Zeit füreinander und für unser Kind haben. Wir möchten Geld verdienen und nicht den großteil für Steuern ausgeben. Wir suchen bessere Optionen für uns. Wir möchten nicht absichtlich klein gehalten werden. Eben nicht nur genau so viel verdienen, dass genug Essen auf dem Tisch steht, damit man gerade so zufrieden ist. Der Systemausstieg ist ein etwas schwieriges Thema, da viele Menschen sich das gar nicht vorstellen können oder sehr kritisch sind. Nach dem Motto: Wenn ich da durch muss, dann müsst ihr das auch.
Hinzu kommt, dass eine Zeit angebrochen ist, in der Staatskritische Themen kaum noch angesprochen werden dürfen. Entweder wird die “Nazikeule” rausgeholt oder man wird in die Ecke der “Verschwörungstheoretiker” gesteckt. Eine Demokratie mit gelebter Meinungsfreiheit sieht für uns anders aus. Und ja, es ist höchste Zeit zu kritisieren! So vieles entwickelt sich gegen den Menschen, die Gesundheit, die Natur und die Freiheit. Wie lange wollen wir noch zugucken? Allein für unser Kind lohnt es sich auszubrechen. Es mit einem Jahr ganztags fremdbetreuen zu lassen, widersprecht unserem Innersten. Da wir das System nicht einfach ändern können, fangen wir bei uns selbst an und kehren diesem erstmal den Rücken. Natürlich kann man in der Realität nicht komplett aussteigen. Diese Strukturen sind über die gesamte Welt gespannt. Wir versuchen etwas Neues zu schaffen. Glücklicherweise sind wir nicht alleine mit diesem Denken. So viele Menschen, besonders auch Familien, denken und handeln wie wir. Das macht mut und gibt zuversicht 🙂

Wir möchten auch klar stellen, dass wir nicht gegen den Kapitalismus sind, sondern gegen den Kooperatismus. Jeder soll Geld verdienen können. Firmen, die gute Arbeit leisten, sollen wachsen und unterstützt werden. Das Problem in unserer Gesellschaft ist, dass der Staat durch Gesetze Firmen bevorzugt oder Chancen gibt, die in einer freien Marktwirtschaft keine Chance hätten. Beispielsweise, weil sie schlechte Leistungen erbringen, oder die Natur schädigen. Menschen unterstützen Firmen, die gut für die Menschheit sind. In der jetzigen Zeit aggieren aber Firmen, die die Erde ausbeuten und rücksichtslos handeln. Nicht weil sie so mächtig sind, sondern weil sie die Legitimation des Staates haben.

Mehr zum Thema, findet ihr in unserem Artikel “Systemflucht”.

Eigene Grenzen kennenlernen

Oder: Hüte dich vor deinen Wünschen!

In allen meinen anfänglichen Blogbeiträgen schreibe ich darüber, dass wir vor allem eine Reise in uns selbst antreten und uns weiterentwickeln wollen. Nun, es ist fast nicht vorstellbar, wie schnell und intensiv so etwas passieren kann.

Das Reisen mit dem Wohnmobil fördert das Wachstum enorm. “Entweder du lernst daraus, oder du scheiterst” – sagt Marcel, mein Mann, gern. Und wie Recht er damit hat!

Meine Baustellen

1. Flucht

Durch die Situation, stark begrenzt auf engen Raum zu leben, entstehen Konfliktsituationen. Für mich persönlich ist es die Tatsache, dass ich nicht “fliehen” oder ausweichen kann. Es gibt eben nur noch das Wohnmobil und nichts weiter! Hinzu kommt, dass man in fremden Ländern ist. Hier sind wir schon beim Übeltäter, der Flucht. Wer rennt nicht gerne vor Problemen oder Konflikten davon? Dies ist freilich nicht allgemeingültig. Ich bin eigentlich Sozialpädagogin und habe eher wenig Chancen gehabt davonzulaufen. Auch stelle ich mich meinen Problemen zumeist. Doch hier merke ich, dass ich doch auch diese Tendenz habe. Und nun ist es so, dass ich dies bearbeiten muss. Allein bei zwischenmenschlichen Konflikte tendiere ich immer wieder dazu, schnell kehrt zu machen, statt sich damit auseinanderzusetzen. Nur für wenige Menschen machte ich mir die Mühe.

2. Authentizität

Ich komme langsam bei mir selbst an. Es ist aber ein mühseliger Prozess, den man eigentlich gerne meidet. Ein unglaublich wichtiger Faktor hierbei ist Ehrlichkeit. Ehrlichkeit vor allem zu sich selbst und zu anderen. Wenn man sich ständig belügt, oder andere vor sich stellt oder sie hoch hebt, so entstehen unweigerlich Konflikte. Sich selbst nicht wichtig genug nehmen, samt seiner Bedürfnisse, ist ein Dilemma. Recht schnell entsteht große Unzufriedenheit. Denn das wichtigste im eigenen Universum, ist man selbst. Nur du kannst selbst für dich einstehen und dich achten. Besonders wenn man ein Kind hat, kommt noch der Vorbildcharakter dazu.
Seit wir auf Reisen sind, versuche ich immer mehr bei mir und meinem Leben zu bleiben. Anderen zu gefallen – gehört hier zu den großen Themen, welcher ein großer Teil meines Lebens war. Alles hängst miteinander zusammen. Wenn man Konflikte scheut, dann versucht man sie zu vermeiden, in dem man selbst keine schafft. Damit ist nun schluss! Es gehört zum Leben dazu, andere Wünsche und Forderungen zu haben und damit Konflikte zu schaffen. Wichtiger hierbei ist die Auseinandersetzung damit. Bleibt man authentisch, so zieht man langfristig auch die richtigen Menschen an.
Vor einigen Monaten ist mir ein toller Spruch über den Weg gelaufen, den ich zu meinem persönlichen Leitspruch erkohren habe:
“Du bist nicht auf diesem Planeten, um anderen zu gefallen! Du bist kein Hofnarr!” Ich lebe einzig und allein für mich und meine Familie. Nur so bleibt man bei sich. Früher bin ich ungeschminkt nicht mal aus dem Haus gegangen! Wie krass. Heute bin ich stolz wer ich bin und wie ich aussehe. Alles nur durch Arbeit an mir selbst.

Fazit

Es ist toll dieses persönliche Wachstum wahrzunehmen und gleichzeitig nicht leicht an seine Grenzen zu stoßen. Ehrlich gesagt, habe ich nicht damit gerechnet, dass meine Wünsche sich so intensiv erfüllen. Ich dachte an mehr Yoga und Meditation. Dadurch hatte ich mir mehr Wachstum erhofft. Doch allein die Reise sorgt für eine enorme Erfahrung. Wahnsinn – Hüte dich vor deinen Wünschen.
Dennoch bin ich dankbar dafür. Solche Chancen können genutzt werden. Das Leben stellt sie bereit! Flucht bleibt immer als Option. Scheitern oder Lernen? Deine/ Meine Wahl!

Quelle Bild:
Bild von John Hain auf Pixabay

Das Ammenmärchen vom Sonnenschutz

Das Ammenmärchen vom Sonnenschutz geht schon ziemlich lange. Genau genommen wurde die erste Sonnencreme 1933 von einer Bayer Tochterfirma entwickelt. Welcher Zufall1? Eine der führenden Pharmakonzerne sowie auch mittlerweile führende Firma in Sachen Saatgut, Herbizide und Biotechnologien zur Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte².  Eine Firma, die also das gesamte Leben des Menschen beeinflusst. Von Nahrung bis hin zur Medizin.

Warum schreibe ich diesen Artikel
Ich beschäfte dich schon sehr lange mit einem Lebenswandel der so natürlich wie möglich sein soll. Hierzu gehören verschiedene Aspekte des Lebens, wie beispielsweise Ernährung, Einsatz von Kosmetikprodukten oder der gesamte Bereich der menschlichen Kindesentwicklung. Siehe auch hierzu meine Artikelserie: https://diereiseritter.wordpress.com/2019/02/09/apell-an-die-natuerlichkeit-teil-1/
Seit dem wir ein Baby haben, ist mir sehr wichtig, welche Produkte genutzt werden und mit welchen Substanzen mein Kind in Berrührung kommt. Der Körper soll sich so natürlich und gesund wie möglich entwickeln. Schließlich ist das die Basis für sein ganzes weiteres Leben. 2017-09-30-19-17-54

Nun erhalten aber frischgebackene Eltern erstmal Vitamin D in Tablettenform für den Säugling und sollen ihn täglich damit versorgen. Hiermit fing die Recherche für mich an. Vitamin D wird von der Sonne auf der Haut erzeugt und dann absorbiert. Sollten wir nicht versuchen so viel wie möglich an Vitamin D natürlich zu erlangen? Das setzt vorraus, dass das Kind so oft und so viel wie möglich an der Sonne ist und nicht von Kleidung oder Kinderwagen abgeschirmt wird, wie es eben üblich ist. Ein Mützchen und Socken im Sommer. Ein Sonnenschirm am Kinderwagen. Es ist mir so oft aufgefallen und ich habe das Thema immer wieder angesprochen. Alle, wirklich alle haben Angst vor Sonnenbrand und eventuell einen Windzug. Nun – ohne jemanden angreifen zu wollen – man kann es auch übertreiben. Ich habe nun einen zweijährigen Jungen, mit dem ich ständig draußen war und dieser nicht einmal einen Sonnenbrand oder einen Zug bekam. Seit Januar sind wir in Spanien und auch hier habe ich nicht gecremt. Dazu später mehr. Ich möchte aufzeigen, worauf es ankommt und was dahinter steckt 🙂

Schädliche Substanzen in Sonnencremes
Grundsätzlich gibt es sicherlich Situationen und Orte, in denen Sonnenschutz wirklich wichtig ist und in irgendeiner Form genutzt werden sollte. Aber auch muss man wieder sagen, die Menge machts. Es grenzt an Wahnsinn besonders unsere Kinder ständig mit Sonnenschutzcreme einzureiben, bis sie weiß glänzen. Damit die Sonnenschutzcreme auch gut wirkt, muss sie mehrmals täglich aufgetragen werden. Natürlich nehmen wir die Inhaltsstoffe über die Haut auf. Hierzu zählen auch krebsauslösende Substanzen, die leider noch in der EU zugelassen sind. Mittlwerweile gibt es Zusammenhänge zwischen Sonnencreme und Hautkrebs. Eine weitere Chemikalie Oxybenzone (4-methoxy-2-hydroxybenzophenone), die als UV-Blocker verwendet wird, steht im Zusammenhang mit Unterentwicklung bei Babys zur Geburt und damit in der Folge weiter chronische Erkrankungen auszulösen³. Das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Veterinärmedizinischen Fakultät an der Universität Zürich fand heraus, dass Sonnenschutzcremes hormonaktive Substanzen enthalten und sogar in die Muttermilch übergehen. Diese Stoffe beeinflussen die Entwicklung, da sie den Hormonhaushalt stören. Die Ausmaße hiervon sind aber noch zu unerforscht4.

Vitamin D
Eigentlich handelts es sich hierbei um ein Hormon, welches lebensnotwendig ist. Vitamin D beugt verschiedene Krankheiten vor. Es ist für den Kalzium-Stoffwechsel notwendig, unterstützt das Knochenwachstum bzw. die Knochendichte und das Immunsystem.
Wenn wir aber Angst vor Sonneneinstrahlung haben und uns mit Sonnenschutzcreme bedecken, produziert die Haut kein Vitamin D und wir entwickeln einen Mangel.

Zurück zu meiner persönlichen Geschichte

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Ich wollte meinem Baby keine künzlichen Vitamin D Tabletten verabreichen. Stattdessen sorgte ich dafür, dass er täglich an die frische Luft kam, ohne Mützchen und ohne Söckchen. Umso wärmer es war um so weniger Kleidung trug mein Baby und konnte so über immer größere Körperflächen Vitamin D selbst produzieren. Mützchen, Hut und andere Kleidungsstücke verhindern dies aber. Im Winter ist das natürlich nicht ganz so einfach, aber wenn wir uns oft draußen aufhalten, kann der Körper Vitamin D produzieren. Sein Gesundheitszustand war top. Mein Sohn war ganz selten krank. Mit krank meine ich Schnupfen oder Husten. Das wars auch schon. Solange man nicht stundenlang Sonnenbadet, wie das heute in Schwämmbädern und Co. üblich ist, bekommt man auch keinen Sonnenbrand. Zudem baut sich der Hautschutz langsam im Laufe des Frühlings auf. Durch den ständigen Sonnenkontakt hat die Haut auch die Chance einen eigenen Sonnenschutz aufzubauen. Wird das der Haut verwehrt und durch Schwimmbadbesuche o.ä. schlagartig intensiviert, kann die Haut die viele starke Sonneneinstrahlung nicht abwehren und reagiert mit Sonnenbrand. Hinzu kommt dass man sich normalerweise bewegt und durch die Bewegung auch die Sonne nicht nur auf eine Hautpartie trifft. Sonne und Schatten wechseln sich bestenfalls ab. So wird die Haut nicht überlastet. Da ich mit meinem Kind ständig im Tragetuch spazieren war, erreichten wir genau den eben beschriebenen Effekt.
Als wir unsere Weltreise starteten und wir uns plötzlich mit mehr Sonneneinstrahlung in Spanien auseinandersetzen mussten, überlegte ich schon kurz nach natürlichem Sonnenschutz, wie z.B. Kokos- oder Möhrenöl. Aber wir verhielten uns genau so wie zuvor in Deutschland. Wir überstrapazierten die Sonnenbadestunden am Strand nicht. Kinder liegen sowieso nicht nur und sonnen sich. Allein die Bewegung macht viel aus. So dass Neo trotz hellem Hauttyp keinen einzigen Sonnenbrand hatte und nun schön braungebrannt ist.
Ich vermute, dass hier auch eine normale ausgewogene Ernährung ebenfalls eine Rolle spielt. Von allem etwas und nicht zu viel oder einseitig. Hat der Körper alles was er braucht, ist die Haut gut gewappnet vor äußeren Einflüssen.

 

 

Quellen:

1https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/erfindungen/tid-19317/sommerhitze-1933-sonnencreme-eine-maedchensache_aid_535432.html
²https://www.tagesschau.de/wirtschaft/monsanto-uebernahme-103.html
³https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sonnencreme-ia.html
4https://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2008-06-26-1312&pc=s02

Die Campergemeinde – Beeindruckende Menschen

Nachdem wir nun 3,5 Monate mit dem Wohnmobil durch Frankreich, Spanien und nun Portugal gereist sind/ reisen, wird es Zeit über die Wohnmobilgemeinde etwas zu erzählen.

Was verbindet
Die Menschen reisen mit dem Wohnmobil und suchen nach tollen Plätzen. Es sind überwiegend offene, gesprächige Menschen, die sich austauschen möchten. Alle sind sehr gerne in der Natur und suchen nach viel Sonne. Sie kommen gut zurecht auf engen Raum zu leben. Sie reisen gern.
Manche sind älter. Manche sind jünger. Einige reisen mit Hunden oder Katzen. Manche haben Kinder dabei und eventuell Tiere. Die Campergemeinde ist echt besonders, weil man sich irgendwie verbunden fühlt. Schließlich hat man gleiche Interessen und Leidenschaften. Das verbindet, egal wie alt. Erstaunlich ist die unglaubliche Hilfsbereitschaft der Camper. Wenn sie helfen können, machen sie das. Ebenso toll ist der Zugang zu Ihnen. Damit meine ich, egal wie alt oder welcher Beruf. Das interessiert hier nicht. Man quatscht offen, meist mit “Du”-Anrede einfach über alles. Alle sind neugierig, denn hinter jedem Wohnmobilreisenden steckt eine wirklich interessante Geschichte. Jeder ist eben an anderen Geschichten interessiert.

Was sind das für Leute?
Es gibt die Rentner, die nun ihre Zeit mit Reisen verbringen wollen, aber mit mehr Freiheitsgefühl. Die haben keine Lust auf Hotel und vorgefertigtes Programm. Sie wollen tolle Plätze sehen und davon gibt es genug. In einem Hotel ist der Radius um Plätze und Orte zu erkunden eher kleiner. Schließlich muss man mit Bus oder Mietwagen vorwärts kommen und dabei bedenken, dass man am Abend wieder zurück sein muss. Ganz anders natürlich im Wohnmobil. Es ist immer alles dabei was benötigt wird. An Orten, die toll sind, bleibt man stehen. Es gibt keinen Radius in dem man sich bewegen muss. Fahren wie es einem beliebt. Von den Rentner haben wir so viel lernen dürfen. Viele reisen schon seit 20 Jahren regelmäßig mit dem Wohnmobil in den Urlaub und können auf eine große Erfahrungspalette zurückblicken. Hier gabs für uns Tricks und Tipps von Insidern.
Wer mit dem Wohnmobil reist, hat aber dennoch paar Sachen zu beachten. Es muss regelmäßig die Toilette und das Abwasser entleert werden, sowie Frischwasser getankt. Demnach muss man sich sowieso alle paar Tage bewegen. Uns selbst hat dies meist zum weiterfahren animiert. Immer weiter runter Richtung Südspanien.
Dann gibt es diejenigen, die Urlaub mit dem Wohnmobil machen. Hier liegen die gleichen Motive vor, wie weiter oben beschrieben.
Die für mich interessantesten, sind diejenigen, die ihr Leben im Wohnmobil verbringen. Hier gibt es auch jedes Alter. Teilweise auch Alleinstehende – beeindruckend.

Familien im Wohnmobil

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In Portugal nun, in Falesia, trafen wir 5 Familien, die mit ihren Kindern reisen. Alle haben ihr Hab und Gut zu Hause verkauft, die Heimat verlassen und Leben nun im Wohnmobil. Hierbei zählen zu den Hauptgründen, die bevorstehende Schulpflicht und das Hamsterrad zu verlassen, in dem sich alle bewegten. Manche lösen sich aus gesundheitlichen Gründen vom System, da es sie krank macht. All diese Menschen wollen frei leben, Zeit für die Familie und das Leben haben und suchen nach dem Abenteuer. Gleichzeitig suchen sie Anschluss und Austausch. Genau so etwas haben wir auch gesucht.
Das Umfeld ist oft leicht geschockt bis hin zu Ablehnung und so ist es wunderbar sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können. Natürlich ist das alles auch nicht ganz einfach. Es gibt einige Stolpersteine und Herausforderungen zu bewältigen. Auch hier andere Geschichten zu hören tut wirklich gut.

Die Campergemeinschaft ist ein besonderer Schlag Mensch. Es ist wunderbar jetzt auch dazu zu gehören.

DieReiseRitter

Yoga! Aber bitte auf der richtigen Matte

Ich muss gestehen, es geht hier auch um Eigenwerbung. Aber warum nicht?

Ich habe in die Auswahl meiner Yoga-/ Sportmatten sehr viel Zeit investiert, habe viel Recherchearbeit geleistet, Materialien getestet und schließlich alles auf Unbedenklichkeit untersuchen lassen.

Viele Yogabegeisterte beginnen meist mit einer sehr günstigen Yogamatte, die sie möglicherweise im Supermarkt im Angebotssortiment entdeckt haben. Diese kosten meist nicht mehr wie 10 Euro. Klar das kann man machen. Mein Mann sagt immer: „Wer günstig kauft, kauft zweimal!“. Ich muss euch sagen, er hat so gut wie immer recht damit. So auch bei dem genannten Yogamattenschnäppchen. Diese günstigen Yogamatten sind als Sportunterlage sicherlich auch einsetzbar, aber machen dauerhaft nicht allzu viel Spaß.

Das Material ist oft PVC Schaum und/ oder Polyester. Die Matte ist so leicht und steif, dass es unschön ist, auf ihr zu trainieren. Sie liegt nicht fest auf dem Boden auf, sondern biegt sich nach oben. Bei Übungen muss sie also immer wieder runter gedrückt werden. Freude am Sport sieht anders aus.

Hinzu kommt die kritische Materialauswahl. PVC ist nach wie vor ein kritisch zu betrachtendes Material, auch wenn viele Artikel und Testergebnisse etwas anderes behaupten. Beschäftigt man sich intensiver mit Polyvinylchlorid, so nimmt man automatisch eher Abstand davon. Es ist erbgutschädigend, fruchtbarkeitsschädigend und krebserregend. In meinem Artikel zum Thema könnt ihr mehr Informationen nachlesen: https://diereiseritter.wordpress.com/2018/12/12/warum-sollte-eine-yogamatte-trainingsmatte-nicht-aus-pvc-bestehen-wie-bedenklich-ist-polyvinylchlorid/

Allein aber das unschöne aufbiegen der günstigen, sehr leichten Matten lässt die Lust schwinden. Also kaufen sich viele, die weiter trainieren wollen, doch eine neue Yogamatte. Hier möchte ich auf das tolle TPE Material verweisen. Yogamatten von RunningWater haben eine samtig weiche Oberfläche, die viel Grip hat und somit sehr rutschfest ist.

RunningWater Yogamatten

Sie wiegt 860g, also fast 1 kg und liegt damit auch besonders gut auf dem Boden. Hier biegt sich nichts nach oben oder unten. Egal wo trainiert wird, hinterher lässt sie sich wunderbar reinigen. Was ich schon öfter gemacht habe. Ich nutze nämlich die Yogamatte vor allem Outdoor: auf Wiesen, am Strand, auf dem Parkplatz um die Ecke, also auf Asphalt und anderen Untergründen. Da ist sie schon auch mal sehr dreckig geworden. Besonders auf leicht nassen Wiesen waren später Grasflecken darin. Aber mit etwas Wasser und einem Lappen konnte ich alles entfernen. Wirklich easy.

Das Material riecht nicht nach Plastik oder anders stark chemisch. TPE wird wegen seiner Beschaffenheit immer häufiger auch in der Medizin verwendet. So wurden auch meine Yogamatten auf Schadstoffe geprüft und erhielten ein Unbedenklichkeitszertifikat. Das Material wäre sogar für Kinderspielzeug, Schnuller und Co. geeignet und erlaubt! Ja genau so sollte das sein, wenn ich eine Yogamatte kaufe! Schließlich mache ich darauf Sport mit meinem ganzen Körper und nehme schlimmstenfalls Schadstoffe darüber auf, statt mich zu beflügeln. Zudem habe ich ein Kleinstkind bei mir, welches gerne mit Mama trainiert.

mother and son doing yoga (sports exercises), have fun and spend a good time together . isolated on white. the concept of a healthy lifestyle

Da ist es mir besonders wichtig, dass er nur mit unschädlichen Materialien in Berührung kommt. Jedenfalls soweit ich das steuern kann!

RunningWater Yoga-/Trainingsmatten sind ökologisch, zu 100 % recycelbar und hypo-allergen. Deswegen, wie oben bereits erwähnt, wird das Material gerne auch in der Medizin verwendet.

Die Trainingsmatten sind 0,6 cm dick. Ideal um eine wirklich gute dämpfende und isolierende Wirkung zu erlangen, sowie Standfestigkeit zu behalten. Ist das Material zu dick, kann es zu Gleichgewichtsverlusten kommen.

Ich habe diese Yogamatte ausgiebig getestet und bin wirklich begeistert. Daher habe ich mich dafür entschieden diese zu verkaufen und hier zu bewerben.

Überzeugt euch selbst und bestellt hier:

RunningWater Yoga-/ Sport-/Trainingsmatte bei Amazon für 34,95 €

Viel Spaß und Freude am trainieren.

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Leben im Wohnmobil – Wasserversorgung/ -entsorgung, WC & Stellplätze

Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich mir vor unserer Abreise keinerlei Gedanken darüber gemacht habe, wie oder wo wir unser Wasser herbekommen oder wohin mit dem Abwasser? Ich dachte das findet sich alles unterwegs und genauso war es auch. Schließlich reisen so viele Wohnmobile durch die Welt und dafür gibt es sicherlich Lösungen. Wie genau sehen die aus?

Dies unterscheidet sich von Land zu Land. Für die ersten Länder in Europa die wir bereist haben, kann ich aber Antworten geben.

Europa ist insgesamt durchzogen von kostenlosen Stellplätzen mit Wasserentsorgung/ -versorgung und WC-Entleerungsmöglichkeiten.

In Frankreich haben wir uns ca. 2 Wochen aufgehalten und unseren Wassertank, der 50 l Fassungsvermögen hat, nicht oft auffüllen müssen, da unsere Dusche zu dem Zeitpunkt nicht mit Warmwasser funktionierte. Dementsprechend kamen wir lange hin damit. Zusätzlich hatten wir da noch zwei 5 l Faltkanister dabei.

An Versorgungsstationen kann man überwiegend für 2,- € Wasser auftanken. So viel der Tank benötigt. Entsorgung von Abwasser und WC war bisher immer kostenfrei.

Kostenloses Wasser oder gegen einen kleinen Obolus bekommt man auch an Tankstellen. Manchmal kann direkt der Wasserschlauch angeschlossen werden und manchmal bekamen wir wenigstens unsere Kanister gefüllt. Wir haben auch von Wohnmobilreisenden gehört, die ausschließlich Quellwasser nutzen, jedoch haben wir nie eine Quelle finden können. Verschiedene Karten und Apps waren hier erfolglos. Wiederrum nutzen wir zwei Apps für die kostenlosen Stellplätze und können diese nur weiterempfehlen:

  • Womo-Stellplatz.eu Free
  • park4night

Hier werden die Optionen direkt angezeigt, beispielsweise WC-Entsorgung, kostenfreies Wasser, Stellplatz-Standort, nur parken uvm.

Ehrlich gesagt ist das ziemlich überwältigend, dass es so unglaublich viele kostenlose Plätze gibt, wo die Toilette und Abwasser entsorgt werden kann.

Hier haben wir oft an so tollen Plätzen gestanden. Manchmal aber auch eher neben Garagen.

Ab der Ankunft in Spanien kam die große Überraschung dazu, dass an den Versorgungsstationen auch kostenlos Wasser zur Verfügung steht. Ja ihr lest richtig, kostenlos! Für uns Deutsche unfassbar. Zunächst dachten wir, dass sei selten und dass wir Glück hatten. Aber wir mussten feststellen, dass eigentlich ganz Spanien mit solchen Möglichkeiten durchzogen ist. Außer in den Großstädten, wie Barcelona oder Valencia. Hier muss man außerhalb fahren um kostenfrei Abwasser und WC entsorgen zu können. Wasser aber wiederum gibt es hier an jeder Ecke kostenfrei für alle. An Spielplätzen, an öffentlichen Sport- und Trainingsmöglichkeiten, in Parks, am Strand. Nicht geeignet um einen Schlauch anzuschließen, aber Kanister befüllen ist kein Problem. Auch der Wassergeschmack unterscheidet sich schon deutlich von der deutschen Qualität. Es ist ordentlich Chlor beigemischt und das mehr als in Deutschland. Dies unterscheidet sich aber von Ortschaft zu Ortschaft. Manches Wasser ist so sehr mit Chlor versetzt, dass man es riechen kann, wenn es in Topf oder ins Waschbecken eingefüllt wird. Es ist auch Geschmackssache. Einen Tee sich damit zu kochen ist wirklich stark gewöhnungsbedürftig. Bei Kaffee oder im Essen macht es uns persönlich nichts aus. Wir trinken das Wasser also eher selten so zum Durst löschen. Hierfür kaufen wir Wasser ein.

Seit dem unsere Dusche genutzt wird, müssen wir alle drei Tage zu solch einem Stellplatz fahren um die Toilette und Abwasser zu entsorgen, sowie Frischwasser zu tanken. Wir haben zum 50 l Tank aber noch zusätzlich ca. 25 l Wasser in Kanistern dabei. Dazu muss erwähnt werden, dass wir alle zwei Tage duschen, dazwischen wird sich gewaschen. Jeden morgen wird Kaffee und Cappuccino getrunken, täglich gekocht und abgewaschen. Ach und unsere Toilette wird auch mit diesem Wasservorrat gespült.

Mittlerweile haben wir auch andere Camper kennengelernt, die ganze Bücher mit freien Stellplätzen Europaweit besitzen. Also wie ihr sehen könnt ist die Versorgung zumindest in Europa gut ausgebaut. Jedoch, umso weiter runter wir kommen, umso rarer werden die kostenlosen Versorgungsstationen.

Zum Thema Stellplätze sind wir recht locker ran gegangen. Schließlich haben wir ein Wohnmobil bis 3,5 t Gesamtgewicht und könnten theoretisch fast überall ohne Probleme parken und somit auch wenigstens über Nacht stehen. In Deutschland standen wir erst abseits in einem Industriegebiet, bis wir die oben erwähnten Apps gefunden haben. Dann haben wir uns meist freie Stellplätze für Wohnmobile gesucht. Aber immer wieder dazwischen stehen wir einfach an Parkplätzen direkt am Strand. Manchmal auch mehrere Tage ohne Probleme. In Spanien ist das Übernachten im Wohnmobil auf Parkplätzen nicht gestattet. Aber ehrlich gesagt, bis hier hin (Murcia) gab es keinerlei Probleme mit unseren Stehplätzen. Immer wieder ist beispielsweise in Barcelona die Polizei vorbeigefahren und hat uns in Ruhe gelassen. Ich muss bemerken, es ist Nebensaison. Zudem haben uns jetzt andere Wohnmobilreisende gewarnt, dass es in Andalusien nicht mehr so einfach sei. Hier würde die Polizei oft sehr streng vorgehen. Wir werden auf jedenfall darüber berichten.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Leben im Wohnmobil sich gut und günstig umsetzen lässt, insbesondere was die Wasserversorgung und WC-Entsorgung, samt Stellplatz angeht.

Hier unser Video dazu: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=416080822532868&id=140672149994999

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Weltreise mit Kind im Wohnmobil – 6 Wochen Rückblick

Wie läuft das Leben also mit Kind im Wohnmobil?

Natürlich wie alles im Leben muss man sich verändern und anpassen. Wir freuten uns auf das Reisen im Wohnmobil. Viel Mühe und Arbeit steckten wir in die Umgestaltung und Ausstattung unseres Caravans. Der Innenraum sollte so gemütlich wie möglich gestaltet werden und unseren Anforderungen gerecht werden.

Besonders wichtig war die Anbringung der Solaranlage, welche Marcel übernommen hat. Alles war Neuland. Keine Ahnung von Elektroinstallationen, Batterien, Gas-Heizungsanlagen und vielem mehr. Zu all den Themen hat er sich Fachwissen angeeignet. Wie beeindruckend. Wir wussten insgesamt nicht wirklich viel zum Leben im Wohnmobil. Aber wer will, der bekommt es auch hin. Natürlich hatten wir hier und da auch Unterstützung, beispielsweise bei der Verkabelung der Solaranlage.

Alles war also soweit vorbereitet. Eine Woche vor Abreise (28.12.2018) machte Marcel den letzten Check zur Funktionstüchtigkeit aller technischen Geräte, wie Heizung, Wasserpumpe, Boiler etc. Schockierenderweise stellten wir fest, dass der Boiler defekt war. Irgendein elektronischen Problem. Zwischen 300 € gebraucht und 600 € neu hätte uns das Ganze gekostet. Statt Frust zu schieben, entschieden wir uns, uns damit abzufinden. Wir wollten schließlich ins Warme und irgendeine Möglichkeit hätte sich schon gefunden. Wahrscheinlich wären wir bei 40°C Außentemperatur froh über eine kühle Dusche. Anfangs wollten wir uns einfach mit Waschlappen waschen und ab und zu hätten wir uns eine Dusche im Motel oder Campingplatz gegönnt. Unser Kind passt noch in eine kleine viereckige Waschschüssel, so dass wenigstens er ab und zu mal baden konnte :-). In Barcelona, also nach 3 Wochen, ging der Boiler wieder und wir hatten ab sofort eine warme Dusche im Wohnmobil. Ihr könnt euch nicht vorstellen was für ein Luxus das plötzlich war. Wir vermissten vorher nichts, aber als die Dusche ging, war das unbeschreiblich schön.

Ungefähr zwei Wochen reisten wir durch Frankreich, bis uns die Kälte nervte und wir genug von Frankreich hatten. Eine Woche davon allein verbrachten wir in Straßburg. Solch eine faszinierende und funkelnde Stadt.

Über die Pyrenäen rüber sahen wir nochmal den Winter ein letztes mal in vollem Umfang. Eisiger Wind, Schnee und gefrorene Landschaft. Es war wirklich so schön.

Am späten Nachmittag dann, kamen wir in Spanien, in Ventallò an. Blöderweise mussten wir erstmal zu einem Caravan Shop, da es uns die Dachluke im Alkhoven abgerissen hat. Irgendwie hab ich wohl vergessen sie zu schließen. Wir mussten durch heftige Windböen durch, bei den wir gefiebert haben, dass es uns nicht umwirft. Plötzlich gabs einen Knall und im Dach war ein Loch… Ein neues Dachfenster hat uns 170,- € gekostet. Sehr schmerzhaft!

Aber der Ort an dem wir dann übernachteten, Sant Marti d’Empúries, entschädigte uns und wir werden ihn so schnell nicht vergessen! Es war so wunderschön, direkt am Meer, einsam und doch so romantisch. Überzeugt euch selbst…

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Nach drei Tagen zog es Marcel nach Barcelona. Das war fast wie ein Kulturschock. Eine absolute Metropole. Dennoch auch hier konnten wir mehrere Tage direkt am Meer stehen.

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Das Leben im Wohnmobil gefällt uns immer besser. Wir mussten uns erst einspielen und es galt Hürden zu überwinden. Ich musste mich sehr in Geduld und Rücksichtnahme üben. Ständig stand mir irgendwer oder irgendwas im Weg. Ach war das nervig… Nun ja das klappt mittlerweile ziemlich gut. Ebenso schwierig war es die verstauten Sachen zu finden, die gerade gebraucht wurden. Unvorstellbar, dass man in einem so kleinen Wohnmobil suchen muss. Aber dadurch, dass die Schränke vollgepackt werden müssen, damit überhaupt alles Nötige mitkonnte, müssen sie auch entsprechend wieder ausgeräumt werden um an Dinge zu gelangen, die sich bis hinten befinden. Eben mal schnell was kochen und wie gewohnt nach Gewürzen und anderem Zubehör zu greifen, funktioniert nicht, ohne dass dir beispielsweise deine Zwiebeln anbrennen. Auch dies kostete etwas nerven, bis wir uns angepasst haben. Auf einem Gasherd geht auch alles schneller, als zu Hause auf dem Elektroherd. Damit meine ich: die Zwiebeln verbrennen schneller 🙂

Insgesamt aber fühlen wir uns sehr wohl im Wohnmobil. Es findet sich relativ schnell eine ähnliche Struktur wie zu Hause. Bloß wachst du aber alle paar Tage an einem neuen Ort auf und kannst die Umgebung bestaunen und genießen. Was wir auch tun. Manchmal ist es schon verwunderlich, wie schnell man sich an Situationen gewöhnt: einzuschlafen im Großstadtlärm direkt an der Hauptstraße oder unter Vollbeleuchtung der Straßenlaternen (nicht mit dem Energiesparwahn in Deutschland vergleichbar ;-)). Manchmal konnten wir nur gar schlecht einschlafen, wenn wir beispielsweise direkt am Meer standen und es stürmte. Im Wohnmobil merkten wir jede Windböe und machten uns große Sorgen um Dachfenster oder Solaranlage.

Als wir uns mit der Weltreise beschäftigten, wollten wir diese vor allem auch nutzen um uns weiterzuentwickeln, um zu uns selbst zu kommen. Wir wussten auch, dass wir vor Problemen nicht weglaufen konnten. Dennoch erleben wir die Konfrontation noch intensiver als gedacht. Wir müssen uns mit uns selbst auseinandersetzen und uns verändern. Vorausgesetzt man möchte seine Wünsche und Ziele erreichen. Dies ist ein hartes Stück Arbeit. Streitereien begleiteten uns eine Zeitlang, trotz gemeinsamer Träume.

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Neo, unser Sohn hat sich ganz gut mit der Reisesituation angefreundet. Noch zu Hause machten wir uns darüber ziemlich viele Sorgen, da er maximal ca. 1 Stunde am Stück Autofahren konnte/ wollte. Wie sollte das erst auf Reisen werden? Aber es kam anders, als wir dachten. Anfänglich nutzen wir auch Mittagsschlafzeiten und animierten ihn mit gemeinsamen singen. Wenn er uns signalisierte, dass es absolut nicht mehr geht, legten wir den Fahrstopp ein. Mit den Tagen und Wochen reisten wir immer kürzer und langsamer. Wir bleiben meist mehrere Tage an einem Ort, bis es weiter geht. In den ersten paar Tagen, als sich alles noch einspielen musste, merkten wir, wie sehr Neo jetzt Aufmerksamkeit brauchte und sie auch einforderte. Als wir am Stellplatz ankamen, waren wir beide beschäftigt. Einer mit Essen machen und der Andere bereitete das Wohnmobil vor. Neo zeigte hier deutlich, dass dies so nicht funktioniert! Schließlich mussten wir auch lernen und uns auf unser Kind, wie auch auf alles andere einzustellen. Mittlerweile klappt alles ziemlich gut. Neo genießt die viele Zeit draußen in der Natur und am Strand. Mehrmals die Woche werden Spielplätze anvisiert und ausgetestet. Was hier in Spanien auch problemlos möglich ist, da hier in jedem noch so kleinen Ort mindestens ein toller Spielplatz zu finden ist. Auch an den Stränden finden sich alle paar Meter Spielplätze. So etwas sind wir von Deutschland nicht gewöhnt.

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Alles in Allem sind wir sehr glücklich im Wohnmobil zu reisen und zu leben. Wir kommen immer besser zurecht und genießen die Vorzüge. Es gab Einiges was wir auch schmerzlich lernen mussten, beispielsweise das Kontrollieren vor dem losfahren: Fenster schließen, alles einräumen damit wir nichts überfahren oder verlieren und langsames/ bedachtes Fahren. Schlimmstenfalls verschiebt sich etwas oder reißt auseinander. Das ist nicht wie fahren mit einem Auto!

Aktuell aber wünschen wir uns, so lange wie möglich weiter zu reisen und die Welt zu entdecken.

Im nächsten Artikel erzählen wir euch noch mehr Details zum Wohnmobilleben, insbesondere was die Wasserver- und entsorgung angeht.

Apell an die Natürlichkeit – Teil 4

Nähe oder Distanz zu unseren Babys pflegen

Wenn du die vorherigen Kapitel noch nicht gelesen hast, würde ich sie dir gern ans Herz legen. Das Thema ist sehr umfangreich, aber insgesamt sehr wichtig und betrachtungswert. Im vorherigen Kapitel bin ich auf das Stillen eingegangen. Angefangen bei dem ersten Anlegen im Krankenhaus, über das Risiko der Zugabe von künstlicher Milch, bis hin zum Wandel der Standards: Flasche statt Brust. Apell an die Natürlichkeit – Teil 3 Nun aber erstmal zur Mutter-Kind-Bindung.

Nach der Entbindung finden sich Mutter und Kind zu Hause wieder und lernen sich intensivst kennen. Dabei braucht das Kind innigen Körperkontakt zur Mutter um sich gut entwickeln zu können. baby-821625_640Schließlich hatte es die Mutter in der Schwangerschaft ständig bei sich, hörte sie, fühlte mit ihr und spürte sie ganz fest. Kaum auf der Welt wird das Babyzimmer bezogen und es liegt allein in seinem Bettchen. Keinen oder nur wenig Körperkontakt und allein in einer großen Welt (Kinderzimmer). Ja vielleicht ist dies etwas überspitzt, aber tatsächlich finden solche Situationen statt. Das Baby gerät aber immer wieder in Stress, weil es die Mutter nicht schnell genug wahrnehmen kann. Es fühlt und riecht sie nicht. Glücklicherweise geht hier aber der Trend eher dazu, dass Baby im Beistellbett oder im Familienbett schlafen zu lassen. Nah bei den Eltern. Ein Arzt, der in einer Mutter-Kind-Klinik zum Thema „Meine Kinder schlafen schlecht“ ein Vortrag hielt, erzählte den Müttern auf ihre Beschwerden, dass die Kinder nicht in ihren Zimmern schlafen wollten folgendes: „Kinderzimmer sind ein modernes Phänomen und das allein schlafen lassen auch. Früher zur Zeit der Höhlenmenschen und auch später bei Nomadenvölkern und heute noch bei Naturvölkern war es unvorstellbar, die Kinder in der Nachbarhöhle oder im Zelt nebenan schlafen zu lassen. Die Gefahren waren viel zu groß. Die Gruppe wärmte sich untereinander und ein Wohlgefühl entstand.“ Wir möchten doch auch lieber bei unserem Partner schlafen, statt allein!? Heute erst richten wir Babyzimmer mit tollen Bettchen ein und erwarten, die Babys lieben es! Warum sollte das so sein? children-3368013_640Ein Säugling ist unweigerlich auf die Bindung, Nähe und Zugewandtheit der erwachsenen Bindungspersonen angewiesen. Es kann ohne diese nicht überleben. Distanzieren wir es also erzeugt dies im Baby Angst und Panik. Wieviel Angst hat wohl ein Säugling wenn er nachts allein aufwacht und nach seiner Mutter weinen muss? Wieviel Zeit verstreicht bis die Mutter da ist und wie lange empfindet es das Baby? Interessanterweise empfehlen aber Kinderärzte die Säuglinge bloß nicht im Elternbett schlafen zu lassen, da angeblich das Risiko vom plötzlichen Kindstod massiv steigt. Impfungen als Risiko werden dabei aber totgeschwiegen. Der Mutter und dem Baby kann aus meiner Sicht nichts besseres passieren, als sich das Bett zu teilen. Es hat mehr Vorteile als Nachteile.

Die nächste Stufe der Distanzierung erfolgt durch den Kinderwagen. In vielen Kulturen ist das Tragen im Tragetuch völlig üblich. DSC_0169Es trägt zur Bindung bei, stärkt das Urvertrauen des Neugeborenen und gibt die nötige Sicherheit, die es gerade jetzt braucht. Es ist schließlich ganz hilflos und neu auf unserem Planeten. Langanhaltendes Schreien lässt sich so i.d.R. vermeiden bzw. entsteht erst gar nicht. Zudem sind Tragetücher unglaublich praktisch. In den ersten paar Monaten kann es gar nicht genug Körperkontakt zur Mutter geben. Es ist die Sicherheit nach der es sich sehnt. Die verrückte Annahme wir verwöhnen das Kind ist unfassbar bösartig und Menschenverachtend. Der Kinderwagen hingegen bringt das Baby auf Distanz. Es sieht die Mutter auch nicht wirklich, da es liegt und durch viele Decken abgeschirmt ist.

 

Kindergarten und Schule – was stinkt hier?

Der nächste Schritt der Distanzierung kommt dann auch schon alsbald und zwar die Kinderkrippe bzw. Kindergarten. Heute üblicher denn je, beginnt für die kleinen Würmchen der durchstrukturierte Alltag, weg von Mama bereits mit einem Jahr, teilweise noch früher. Dies ist ein Skandal aus meiner Sicht. Natürlich fällt es den meisten Müttern schwer und es zerreißt sie. Weil es unnatürlich ist! Nach dem Motto: Es nützt ja nichts! Die Frauen sind gezwungen zu arbeiten und Geld für die Familie zu verdienen. Dabei hat doch die Frau einen Fulltime-Job, nämlich Mutter und Hausfrau zu sein. Klar gibt es auch die Frauen, die gerne Karriere machen wollen und diese Gesellschaft mit Verwahrungsmöglichkeiten für Kinder bietet das an. Das mögen viele nicht hören, aber die Kinder brauchen keine Fremdbetreuung. Nein, sie wollen die Mama. Aber klar gewöhnen die sich schnell daran. Welche Wahl haben sie denn? Entweder sie gehen daran kaputt und zerbrechen oder sie passen sich an. Da Kinder aber eher Überlebenskünstler sind und lernwillig, passen sie sich recht schnell an. Unzählige Studien zeigen dass Kinder unangepasstes Verhalten entwickeln um so länger und häufiger sie sich in solchen Einrichtungen befinden. Hier möchte ich gerne Hanne zitieren: „…Disziplinlosigkeit, Konzentrationsmangel, Mißachtung selbst der einfachsten Umgangsformen, Respektlosigkeit, Streiten, Kämpfen, Sachbeschädigungen, Prahlen, Lügen, Schikanieren, Ungehorsam, das Begehen von Gemeinheiten und sogar Grausamkeiten sowie dann im Jugendlichenalter das Grölen in der Öffentlichkeit und bei Veranstaltungen.“4,11 Aber das sind natürlich noch nicht alle Ausmaße. Es geht darum die Erziehung dem Staat zu überlassen. Welche Absichten verfolgt aber der Staat? Können wir uns ganz frei und individuell entwickeln, ganz nach unseren Anlagen? Wieviel Zeit haben Erzieher mit dem einzelnen Kind? Es geht hierbei um die Akzeptanz von fremden Autoritäten und der Akzeptanz von willkürlichen Strukturen. Natürlich sieht dies von außen erstmal nicht weiter besorgniserregend aus. Die ersten Jahre bestimmen den gesamten Rest unseres Lebens und den großteil dieser wichtigen Zeit, sind die Eltern nicht dabei. Obwohl es hierzu viele Forschungen gibt, wie zum Beispiel die Bindungstheorie, wird seitens des Staates in keinster Weise darauf eingegangen. Mit Absicht wird dieses Wissen zurückgehalten und das Gegenteil propagiert. Mal ehrlich, da wir alle arbeiten müssen und (keine) Wahl haben, wollen wir doch die Wahrheit gar nicht hören und lieber die ach so tollen Lügen zum Thema Kinderkrippe und Kindergarten hören, wie z.B.: Die Zeit mit Gleichaltrigen ist so wichtig! Im Kindergarten lernen die Kinder so viel! Im Kindergarten machen die Kleinen viel schneller Fortschritte! Ach ja? Woher wollen wir das wissen? Wir haben keinen Vergleich! Natürlich merken wir die Fortschritte, denn das Kind befindet sich ja kontinuierlich im Lernprozess. Erinnert ihr euch an die vielen Entwicklungen im ersten Lebensjahr? War das nicht beeindruckend? Sie lernten all das im Grunde ganz alleine. Das große Problem ist das es nicht im Ansatz genügend Erzieher gibt, die den Ansprüchen gerecht werden könnten. Manche Kinder mögen es eher ruhig und möchten sich zurückziehen, andere wiederum sind sehr lernwillig und sehnen sich nach Unterstützung. Geschuldet der Gruppengröße und des Personalmangels wird die gleiche Struktur über alle Kinder drüber gestülpt. Dies hilft natürlich das Kind auf die gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen. Umso weniger lehnt es sich später gegen vorherrschende Strukturen auf. Wie praktisch. person-731165_640Diese Strukturen sind so fest in unserer Gesellschaft verankert, dass die Kritik daran, gar nicht zugelassen wird. Keiner der ein Kind in solchen Einrichtungen hat, möchte sich hierbei eingestehen, dass dies eher negativ sei. Wie könnten wir es dann vertreten, unser Kind tagtäglich in die Einrichtung zu bringen und einfach genau so weiter machen wie bisher. Damit legitimiert sich das Ganze selbst. Natürlich gibt es hier nicht nur die eine Seite. Es gibt auch Positives am Kindergarten, wie eben der Kontakt zu anderen Kindern, das erweitern des Horizonts und sicherlich noch einiges mehr, insbesondere wenn die Kinder über drei Jahre alt sind und die Besuchsdauer eingeschränkt ist. Aber vorher brauchen sie die Bindungsperson und keine Gruppe von Kindern. Durch den massiv vorherrschenden Personalmangel wirkt es dann doch eher wie eine Verwahranstalt als eine kindgerechte Einrichtung.

Ein wahrlich schockierender Teil der neuen Kindergarten Agenda ist die von der BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) umgesetzte Frühsexualisierung. Dahinter verbirgt sich das Konzept des Gender-Mainstreaming. Allein dieses Thema könnte Seiten füllen. Dies würde den Rahmen hier sprengen. Die Eltern müssen über die sogenannte sexuelle Aufklärung ihrer Kinder informiert sein. Warum nun Politiker beschließen, dass Kindergartenkinder mehr zum Thema Sexualität wissen sollten, ist ein heikles Thema. Auch hier bitte ich unbedingt sich intensivst mit der Thematik auseinanderzusetzen. Fakt ist, dass Geschlechtsteile über Puppen12 oder Sexualpraktiken wie Anal- oder Oralverkehr mit Hilfe von Abbildungen in Bilderbüchern erläutert werden. Beispielsweise das Buch: „Lisa&Jan“ (BELTZ Verlag, Weinheim und Basel, 1991-1996)13 welches ziemlich deutlich bei sexuellen Handlungen wird und für Kinder im Alter von 6 Jahren empfohlen ist. Hierzu gab es so viel Kritik, dass es kurzzeitig vom Markt genommen wurde. Jetzt aber wieder erhältlich. In der beigefügten Quelle, befasst sich ein freier Journalist mit den Hintergründen und Inhalten dieses Buches, welche ich dringend empfehlen möchte. Er hat wahnsinnig viele Seiten des Buches abgebildet, so dass ihr euch selbst ein Bild machen könnt, ob dies vertretbar sei.
Beispielbilder “Lisa&Jan”:ZeichnungFür den Kindergarten gibt es die Kindergartenbox, mit CD & Liederheft, bestellbar bei der BZgA12, mit folgendem Liedtext14: „Nase, Bauch und Po – Wenn ich meinen Körper anschau und berühr, entdeck ich immer mal, was alles an mir eigen ist … Wir haben eine Scheide, denn wir sind ja Mädchen. Sie ist hier unterm Bauch, zwischen meinen Beinen. Sie ist nicht nur zum Pullern da, und wenn ich sie berühr, ja ja, dann kribbelt sie ganz fein. Nein kannst du sagen, ja kannst du sagen, halt kannst du sagen, oder noch mal genau so, das mag ich nicht, das gefällt mir gut, oho, mach weiter so.
Das hier geht mehr als zu weit! Die Kinder werden für ihr ganzes weiteres Leben traumatisiert. Es ist unnatürlich und pervers Kinder in solch einem Alter sexuell aufklären zu wollen. Dennoch ist die Agenda Realität und hat durch passende Argumente viele Vertreter. Glücklicherweise gibt es unzählige Kindergärten die diese Vorgaben einfach ignorieren15.

Nahtlos folgt die Schule in Sachen Unnatürlichkeit und das damit verbundene versiegen der Lernlust. Lernen ist ein natürlicher Prozess, der Spaß und Lust erzeugt. Ideal in den Anfangsjahren der Kinder zu beobachten. Da wo noch keiner in den Lernprozess eingreift, wie laufen oder sprechen lernen. In der Schule kippt das Ganze. Auch hier ist weltweit eine großangelegte Manipulation angesetzt worden. Schule hat einen ganz großen besonderen Stellenwert erhalten. Uns wurde suggeriert, dass wir nur so zivilisiert und fortschrittlich sind durch das Privileg Schule. Mit Slogans wie „Recht auf Bildung“ ließen wir uns beeindrucken und ködern. Sicherlich lernen Kinder lesen, schreiben, rechnen u.v.m. in der Schule, aber unter welchem Preis? Verlust der Lernlust, Folgsamkeit, Gehorsam und der Glaube an einen Staat (Etatismus) sind das Ergebnis. Draußen spielt sich das Leben ab und die Kinder sitzen drinne und lernen wie ein Baum in einer Zeichnung aussieht. boy-529067_640Unter dem Aspekt, dass auch noch alle arbeiten müssen und somit keine Zeit für die Bildung der Kinder haben, ist das Konzept Schule wieder mal ganz praktisch. Wieviel des erlernten Wissens bleibt hängen nach der Schule? Schauen wir uns hingegen andere Lern- und Schulkonzepte an, wie Homeschooling, freies Lernen oder auch freie Schulen, die solche Konzepte und den natürlichen Lernprozess verfolgen, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Hier entwickeln sich Freidenker, die Spaß am Lernen haben und ihr Wissen entsprechend ihrer Leidenschaften ausdehnen konnten. Sie bleiben kreativ und lernwillig. Freies Lernen empfinde ich dabei besonders spannend, da die Kinder wirklich völlig frei und ohne eingreifen Dritter ganz in ihrem Tempo lernen. Manche lernen das Lesen erst im Alter von 10 Jahren, eben dann wenn sie es wollen und brauchen. Wir können es uns kaum vorstellen. Wird denn das Kind Analphabet bleiben? Wenn es die Wichtigkeit von Lesen lernen erfährt und es für es selbst notwendig wird zu lesen, wird es das lernen. Hier habe ich unzählige Beispiele u.a. in Youtube gefunden16,17. Die Kinder möchten sicherlich auch Berufe erlernen und Abschlüsse sind hierzu zwingend notwendig, insbesondere in Deutschland. Sie meldeten sich dazu an den jeweiligen Schulen an, lernten notwendige Themen und Inhalte und erlangten Realschul- und Abiturabschlüsse. All dies nur durch die Intention des Kindes. Prof. Dr. Gerald Hüther sagte, dass 98 % aller Kinder hochbegabt seien und nach der Schulbildung nur noch 2 %.
Beispiele hierzu sind die Filme „Schulfrei“18, „alphabet“19, „being and becoming“20 und unzählige Reportagen bei Youtube zu finden unter dem Schlagwort „freies Lernen“.

 

In so vielen Strukturen unseres Lebens sind wir weit, weit weg von der Natürlichkeit. Wir haben es schlicht und einfach vergessen, wer wir sind und worauf es wirklich ankommt. Ich habe hier an unzähligen Beispielen versucht zu verdeutlichen was genau aus meiner Sicht schief läuft und wie wir uns von der Natur wegbewegen. Die Zeit mit unseren Kindern ist so essentiell für unsere Gesellschaft und für die gesamte Entwicklung der Menschheit, dass diese Themen immer und immer wieder diskutiert werden müssen.

Andere Teile zum Vervollständigen:
Apell an die Natürlichkeit – Teil 1
Apell an die Natürlichkeit – Teil 2
Apell an die Natürlichkeit – Teil 3

 

Quellen:
1 www.zentrum-der-gesundheit.de – in Suchzeile eingeben: Ultraschall-Untersuchung
2 www.galaxiengesundheitsrat.de/forum – in Suchzeile eingeben: Ultraschall
3 www.minimed.at/medizinische-themen/gesundes-kind/oxytocin-geburt
4
http://www.die-entwicklung-des-kindes.de/dek/page.pdf
5 www.dasgehirn.info/grundlagen/kindliches-gehirn/wie-die-schwangere-so-die-kinder?
6 www.prof-hildebrandt.de
7 https://faszinationmensch.com/2016/03/28/
8 http://www.greenbirth.de/greenbirth-informiert/geburtsorte-geburt/86-z-herztonueberwachung.html
9 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/71897/umfrage/entbindungen-und-entbindungen-per-kaiserschnitt-in-deutschland/
10 https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/
11 Buch „Die Revolte des Körpers“ von Alice Miller, ISBN 978-3-518-45743-6
12 https://www.bzga.de/infomaterialien/sexualaufklaerung/informationsflyer-kindergartenbox-entdecken-schauen-fuehlen/
13 http://www.derfreiejournalist.de/?e=148
14 https://www.bzga.de/infomaterialien/sexualaufklaerung/nase-bauch-und-po-cd/
15 https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Fr%C3%BChsexualisierung+in+Kinderg%C3%A4rten
16 https://www.youtube.com/watch?v=ikya6MiRtnQ
17 https://www.youtube.com/watch?v=IBkpFztUfgU
18 www.tologo.de/schulfrei-dvd
19 www.etreetdevenir.com
20 www.alphabet-film.com

 

 

 

Apell an die Natürlichkeit – Teil 3

Verkehrte Welt – Natürliche Flasche und unnatürliche Brust

Im vorherigen Kapitel wird auf den Geburtsablauf in Krankenhäusern eingegangen, der nichts mit natürlich ablaufenden Geburten zu tun hat. Auch hier lenkt die Angst und fördert unter anderem die rasante Entwicklung von Kaiserschnitten, welche in der Vielzahl kritisch zu betrachten sind. Um zum vorhergehenden Kapitel zu gelangen, bitte hier klicken: Apell an die Natürlichkeit – Teil 2

Ein wahnsinnig großes Thema in den Krankenhäusern auf Entbindungsstationen ist das Stillen bzw. Zufüttern. mother breastfeeding and hugging baby
Hierzu gibt es stark kontrovers arbeitende Kliniken. Die Einen wissen um den großartigen Vorteil vom Stillen und machen alles möglich, damit der Mutter eine gute Stillbeziehung gelingt. Auch machen es solche Kliniken möglich, dass zum Beispiel bei Komplikationen, bei denen die Mutter im OP ist, den Säuglingen das wichtige Kolostrum durch Hebammen gegeben wird. Die Anderen haben ihren Fokus eher auf Messwerte gelegt. So wird es vielen Müttern zum Verhängnis, da laut diversen Richtwerten, die sich alle paar Jahre ändern, plötzlich das Baby zu leicht ist und dringend zugefüttert werden muss. So auch mir passiert, doch konnte ich mich gegen das Zufüttern behaupten. Dennoch waren die 4 Tage Krankenhauszwang einem solchen Stress unterlegen, unglaublich. Heute bin ich viel stärker in meinen Wünschen, Zielen, Wissen und Forderungen. Obwohl ich wusste, dass das Kind zunächst einmal abnimmt nach der Geburt und alles völlig normal ist und sich einpendeln muss, haben die Ärzte und manche Schwestern mich durch irgendwelche neuen Richtwerte so unter Druck gesetzt, dass es unaushaltbar war. Ich muss zufügen, dass mein Baby relativ entspannt war, 2770 g wog und normal viel Zeit an der Brust verbracht hat, eben nach Krankenhausregeln mindestens alle vier Stunden 20 min pro Brust. Dennoch wurde sogar erwähnt, dass die Gewichtsabnahme schlimmstenfalls zum Tod führen kann. Stress ist aber nicht förderlich für die Milchbildung. Glücklicherweise täuschte mich mein Gefühl nicht und auch meine Hebamme war eine große Unterstützung, da sie mich beruhigte. Wenn das Baby viel weint, bekommt es in manchen Kliniken einfach heimlich künstliche Milch. In Kliniken wird auch nach der Uhr gestillt und Kind und Mutter Nachts geweckt. Es soll die Milchbildung anregen. Mein Bauchgefühl passt aber mit dieser Theorie nicht überein. Mutter Natur ist perfekt! Uns drängt es nach einer anstrengenden Geburt zum Schlafen, dann ist das vstress-2883648_640öllig richtig so. Wenn das Baby sich meldet, wird die Mutter bereit sein es zu stillen. Nicht die Uhr gibt den richtigen Rhythmus vor.
Eine Zeitlang, lange bevor ich schwanger war, hatte ich das Gefühl es sei das Normalste der Welt, dass Kinder an einer Flasche nuckeln. Bis ich selbst schwanger wurde und mich mit dem Stillen auseinandergesetzt habe. Unfassbar, wie die Menschen auch hier beeinflusst und manipuliert wurden. Kaum eine Frau stillt in der Öffentlichkeit. Mir sind so wenige begegnet und doch so viele die unterwegs waren. Pumpen die alle ihre Milch ab um sie dann den Babys zu geben? Warum so umständlich, wenn doch perfekt temperierte Milch direkt und sauber aus der Brust kommt? Wie oft ich auch von Bekannten gehört habe, dass der Gynäkologe oder Kinderarzt gesagt hätte, dass die Milch nicht ausreicht und das zugefüttert werden muss. Sicherlich kommt das in Ausnahmefällen vor, aber nicht in solchen Ausmaßen, wie behauptet wird. Solche Aussagen werden teilweise an Abpumpergebnissen festgemacht. baby-228434_640Dies spiegelt aber wahrlich nicht die wirkliche Milchmenge dar. Das Baby ist auf die Mechanik des Saugens perfektioniert und unser Baby liegt vor uns. Abpumpen erzielt nicht die gleichen Ergebnisse. Es gibt in der Stillzeit immer wieder mal Phasen, in der das Baby einen größeren Bedarf hat und durch das gehäufte Anlegen, passt sich schließlich die Produktion an den Bedarf an. Auch ist es möglich dass das Baby aus anderen Gründen dauerhaft an der Brust bleiben will und unruhig ist. Das gehört zu einer normalen Stillbeziehung dazu. Eine gute Hebamme kann da wunderbar unterstützen und Ängste nehmen.
Alle anderen lassen sich verunsichern und füttern mit Kuhmilch samt künstlichen Zusatzstoffen zu. Die Werbung und andere Marketingmaßnahmen vermittelten das Gefühl, dass es das Beste sei dieses abgepackte Pulver zu kaufen. Nach dem Motto: „Wer das Beste für sein Kind will, füttert ihm PRE-Nahrung!“ Auch hier für mich völlig unverständlich, wie es so weit kommen konnte, ohne hinterfragt zu werden. Wieso merken die meisten Menschen/ Frauen dieses Verdrehung nicht? Warum wird das nicht hinterfragt? Die Flasche wird als Normal angesehen, im Gegensatz zur stillenden Mutter. Da wir aber Menschenbabys haben, benötigen diese Menschenmilch! Nur darin ist auch genau dies was das Baby braucht, samt Nähe und Geborgenheit. Stillen ist eben auch weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Auch dieses Thema ist so unglaublich wichtig, dass ich dringendst empfehle sich ausführlich damit zu beschäftigen, auch wenn man selbst kein Kind hat. Der Wandel beziehungsweise die Manipulation unserer Gesellschaft betrifft uns alle und hat auf uns alle Einfluss. Alles beginnt mit dem neuen Leben, welches Potenzial und Chancen schon von Grund auf beinhaltet. Schauen wir uns die künstliche Säuglingsnahrung mal genauer an, so müssen wir Abstand davon nehmen, diese gleichwertig zu behandeln und zu vermarkten. Es gibt unzählige Forschungsberichte und Untersuchungen von Wissenschaftlern, die entsetzende Neuigkeiten hierzu in den letzten 10 Jahren gesammelt haben: Die Wahrscheinlichkeit für schwere Erkrankungen, wie Autoimmunerkarnkungen, nekrotisierende Enterokolitis (=NEC, gewebszerstörende Entzündung des Dünn- und Dickdarms), schwere Allergien und vieles mehr sind bei Kindern, die mit künstlicher Nahrung versorgt wurden um ein Vielfaches höher. Einige Wissenschaftler untersuchten Lernschwächen und brachten sie mit der künstlichen Milch in Verbindung. Die Untersuchungen sind in o.g. Quelle genau nachzulesen10. Ebenso kann die künstliche Milch nicht im Ansatz all die Nährstoffe, Mineralien, Hormone nachbilden, wie es täglich mit der Muttermilch passiert. Die Milch passt sich entsprechend der Signale des Babys an und verändert sich demnach bei jedem Stillen. Das Kind bekommt also genau das was es gerade benötigt. So etwas kann keine Nahrung von außen leisten. Der für viele aber gut klingende Nebeneffekt, dass die Mehrzahl der Kinder die mit Flaschennahrung versorgt werden, durchschlafen, ist nicht positiv zu werten. Die Babys können die Proteinmenge gar nicht so gut verstoffwechseln, so dass sie womöglich wie erschlagen nach der Nahrungsaufnahme sind und einfach tief schlafen.

Da die meisten Mütter aber nach einem Jahr Elternzeit auch wieder arbeiten müssen, wird das Baby dann auch abgestillt, da es sonst schwierig zu vereinbaren wäre. Auch hier entzieht man dem Baby vorzeitig etwas, was zur gesunden Entwicklung nötig ist. girl-2934257_640Schockierenderweise hat sich auch dieses Thema in der Gesellschaft manifestiert und wurde akzeptiert bis hin, dass es komisch aussieht wenn ein zwei Jahre altes Kind gestillt wird. Erneut muss der Säugling mit den merkwürdigen Vorgehensweisen dieser Welt zurecht kommen und wird bei Zeiten selbstständig gemacht. Laut der Bindungs-Theorie sind aber die ersten drei Jahre eine Zeit, bei der das Kind an die Seite der Mutter gehört und wenn es das braucht, auch die Brust bekommt. Die Kinder entscheiden selbst, wann sie das Stillen nicht mehr benötigen. Dann sind sie reif für die nächste Entwicklungsstufe. Aber in unserer Gesellschaft zählen andere Interessen mehr. Interessanterweise spüren auch hier die Mütter was ihre Kinder eigentlich brauchen, doch sie legen die Priorität anders.

Das nächste Kapitel thematisiert die Mutter-Kind-Bindung. Es geht dabei um die unnötige Einrichtung von Kinderzimmern, das Fernhalten von Körperkontakt durch Beförderung im Kinderwagen und was Wissenschaftler dazu sagen. Klicke hier zum weiterlesen: Apell an die Natürlichkeit – Teil 4

 

 

 

 

Quellen:
1 www.zentrum-der-gesundheit.de – in Suchzeile eingeben: Ultraschall-Untersuchung
2 www.galaxiengesundheitsrat.de/forum – in Suchzeile eingeben: Ultraschall
3 www.minimed.at/medizinische-themen/gesundes-kind/oxytocin-geburt
4
http://www.die-entwicklung-des-kindes.de/dek/page.pdf
5 www.dasgehirn.info/grundlagen/kindliches-gehirn/wie-die-schwangere-so-die-kinder?
6 www.prof-hildebrandt.de
7 https://faszinationmensch.com/2016/03/28/
8 http://www.greenbirth.de/greenbirth-informiert/geburtsorte-geburt/86-z-herztonueberwachung.html
9 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/71897/umfrage/entbindungen-und-entbindungen-per-kaiserschnitt-in-deutschland/
10 https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/